Blaulicht
: Weiterhin gefährliche Glut im Boden

Feuerwehren löschen Erdreich im Wald bei Ziltendorf ab. Vereine und Bürger sorgen für die Verpflegung der Einsatzkräfte.
Von
Dietmar Puttins
Ziltendorf
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Feuerwehren löschen das Erdreich im Wald bei Ziltendorf ab.

MOZ/Gerrit Freitag

Nico Schneider, Ziltendorfer Feuerwehr–Chef und Vize–Amtsbrandmeister: „Bis in einen halben Meter Tiefe bestehen die Böden aus Humus und Moos. Da ist das Feuer drin, dort herrschen noch um die 44 Grad Celsius. Bei den Arbeiten müssen wir deshalb den Untergrund mit Wasser aus den Rohren regelrecht aufwühlen.“ Standort der Technische Einsatzleitung für die über 50 Einsatzkräfte aus Potsdam sowie den Ämtern Schlaubetal und Brieskow–Finkenheerd war die Feuerwehrwache Wiesenau.

Rund um die Uhr im Schichtdienst arbeiteten dort täglich rund 270 Menschen: Feuerwehrleute und Mitglieder der Feuerwehrvereinen Wiesenau und Groß Lindow. Letztere sicherten im rückwärtigen Dienst die Versorgung. Nico Schneider: „Wir bedanken uns bei allen Bürgern, die uns hier unterstützen.“