Brand bei Eisenhüttenstadt: Waldbrand in Lawitz – B112 gesperrt, Sturm fällt Bäume

Zwischen der Bahnlinie auf der Gemarkung Lawitz und der Bundesstraße B112 war ein Waldbrand ausgebrochen. Die B112 in Richtung Neuzelle ist ab dem Kreisverkehr gesperrt.
Hagen Bernard- Waldbrand in Lawitz betraf 600 Quadratmeter, starke Sturmböen erschwerten Löscharbeiten.
- Bundesstraße B112 zwischen Eisenhüttenstadt und Neuzelle zeitweise gesperrt.
- Freiwillige Feuerwehr und Ortswehren waren im Einsatz.
- Sturm verursachte herunterfallende Äste und erschwerte den Einsatz.
- Sommer-Gewitter brachten Regen, doch der Brand weitete sich aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Bundesstraße B112 zwischen Eisenhüttenstadt und Neuzelle ist seit etwa 18 Uhr ab dem Kreisel am Ortsausgang Eisenhüttenstadt in Richtung Neuzelle gesperrt. Grund ist ein anhaltender Feuerwehreinsatz (Stand 20 Uhr).
Zwischen der Bahnlinie auf der Gemarkung Lawitz und der Bundesstraße B112 war am Abend des 23. Juni auf rund 400 Quadratmetern ein Waldbrand ausgebrochen. Dunkle Rauchwolken waren bereits am teilweise gesperrten Kreisverkehr zu sehen. Wer von Eisenhüttenstadt nach Neuzelle wolle oder aber andersherum, der musste über Möbiskruge und Diehlo fahren.
Sturmböen erschweren das Löschen
Aufkommende Orkanböen mit herunterfallenden Ästen auch auf Straße und Gehweg erschwerten das Löschen. Obwohl mit dem Sturm auch zeitweise Niederschläge verbunden waren, weitete sich der Brand bis 18.40 Uhr auf etwa 600 Quadratmeter aus. Vor Ort sind sowohl die Freiwillige Feuerwehr aus Eisenhüttenstadt als auch die Ortswehren aus Neuzelle.
Aufgrund der erschwerten Bedingungen durch Orkanböen spricht der Eisenhüttenstädter Wehrführer Ralf Michalski von länger anhaltenden Löscharbeiten. Teilweise musste während der Löscharbeiten sogar die Technik umgruppiert werden.
Aber nicht nur der Brand hält die Feuerwehrleute in Atem: „Wir sind noch beim Brand, beim Baum auf einer Straße und bei einem Güterzug, der von einem Baum erwischt wurde. Heute ist hier die Hölle los“, sagt David Schulz, der Neuzeller Amtswehrführer, gegen 20 Uhr. Schon tagsüber hatte er von einer brisanten Situation gesprochen, da Trockenheit, Hitze und Wind eine gefährliche Mischung ergeben.
Auch in Eisenhüttenstadt und im Bereich Ziltendorf hat der Sturm am Abend des 23. Juni für zahlreiche Astabbrüche gesorgt.

