Dart
: Neuer Verein strebt Punktspiele an

Die Eisenhüttenstädter Steel-Darter haben sich als Verein mit 14 Mitgliedern gegründet.
Von
Ronald Taube
Der 18
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Die Besten beim Dartturnier in Eisenhüttenstadt: Dirk Butschke (Dritter), Erik Rollinger (Sieger) und Tom Sielaff (Zweiter/von links)

Ronald Taube

Doch nicht nur Dartturniere stehen im Arbeitsprogramm des Vereins. Man will sich auch dem Dart-Nachwuchs widmen. Perspektivisch ist der Aufbau eines Punktspielbetriebes als Schwerpunkt in der zukünftigen Vereinsarbeit vorgesehen.

Zum Vorstand gehören neben dem Vorsitzenden Sven Hammel auch Maik Reichel, Martin Gödicke, Ralf Hoffmann, Ronald Taube und Matthias Lindner.

Beim Dartturnier konnten die Organisatoren viele Spieler aus der Region begrüßen, so aus Frankfurt, Guben, Fürstenwalde, Lebus und Gusow. 40 Darter waren am Start, darunter vier Frauen. Gespielt wurde in acht Staffeln mit je fünf Spielern, wobei sich die besten zwei für die K.o.-Runde qualifizierten. So gab es eine lange Vorrunde, ehe die Achtelfinal-Teilnehmer feststanden Knapp verpasste es der elfjährige Julian Grille aus Guben trotz zweier Siege. Aber sein Talent für den Dartsport hat er sehr eindrucksvoll gezeigt. Auch die Frauen konnten sich nicht für die nächste Runde qualifizieren. Trotzdem gab es für die Beste einen Pokal und den holte sich die Frankfurterin Tina Hoffmann.

In der K.o.-Runde zieht Niveau an

In der K.o.-Runde zog das Niveau deutlich an. Sieben Hundertachtziger (davon alleine drei vom Gusower Dirk Butschke) und mehrere Highfinish waren zu verzeichnen. Im ersten Halbfinale musste sich auch der Geheimfavorit Maximilian Haase aus Müllrose dem Gusower Erik Rollinger, der das vergangene ESD-Dartturnier gewonnen hatte, mit 2:3 geschlagen geben. Als sich dann auch der Eisenhüttenstädter Tom Sielaff gegen Dirk Butschke deutlich mit 3:0 durchsetzte, stand die Neuauflage des Finales vom vergangenen Turnier fest. Das Spiel um Platz 3 war eine klare Angelegenheit für Dirk Butschke mit dem 3:0 gegen Maximilian Haase. Und auch der andere Gusower konnte sich wieder im Finale gegen Tom Sielaff mit 4:0 durchsetzen.

Einmal mehr boten die Gastgeber einen Zusatzwettbewerb für jedermann an. Sitzend auf einem Stuhl mit verkürzten Beinen sollte man sechs ebenfalls eingekürzte Pfeile auf eine Dartscheibe werfen. Nach dem Motto „ich kam, sah und siegte und erhielt einen Preis“ konnte Tom Hammermeister  für seine geworfenden 183 Punkte einen Präsentkorb und ein Dartset von Phil Taylor mit nach Hause nehmen.

Beim ESD heisst es nun wieder, nach dem Turnier ist vor dem Turnier und so laufen bereits die Planungen für den nächsten Dart-Höhepunkt im Bowling-Point am 31. August.