Festival in Frankfurt (Oder): „Klassik ohne Grenzen“ endet – Infos für Besucher

Hier, am Anger in Frankfurt (oder), wird bald die Bühne für das Abschlusskonzert von „Klassik ohne Grenzen“ 2025 stehen.
Ole Rockrohr- Festival „Klassik ohne Grenzen“ endet am 30. August mit Abschlusskonzert auf dem Anger in Frankfurt (Oder).
- Programm: Violinmusik von Maria Machowska, Filmmusik (Indiana Jones, König der Löwen) und mehr.
- Erwartet werden rund 5000 Gäste; 3500 Sitzplätze bereitgestellt, eigene Decken/Stühle erlaubt.
- Festival verzeichnet 50 % mehr Besucher; Spenden sichern kostenlose Events auch in Zukunft.
- Verein „Frankfurt (Oder) – Słubice Doppelt schön“ sammelt Spenden, gefördert von EU und Sponsoren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Frankfurt (Oder) geht in wenigen Tagen das diesjährige Festival „Klassik ohne Grenzen“ zu Ende. Ob Philharmonie-Orchester, die Musik von „West Side Story“ auf dem Klavier oder Alicia-Keys-Songs auf dem Cello: An vier Wochenenden im August hatten Konzerte mit einem bunten Programm von internationalen Künstlern in die Parks Frankfurts und Słubices gelockt.
In ebenso außergewöhnlichem Ambiente endet die Reihe am fünften Wochenende. Am Anger laufen derzeit die Vorbereitungen für das große Finale: das Abschlusskonzert am Samstag, 30. August. Was erwartet die Gäste bei dem kostenlosen Event?
„Klassik ohne Grenzen“: Indiana Jones in Frankfurt (Oder)
Sie können sich auf jeden Fall auf ein spannendes Konzerterlebnis freuen. Es spielt zunächst die polnische Solistin Maria Machowska ein Violinkonzert. Anschließend kommen wieder Fans von Filmmusik auf ihre Kosten. Das Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, das Philharmonische Orchester Zielona Góra und die Singakademie spielen bekannte Melodien aus Indiana Jones, König der Löwen und weiteren Klassikern der Filmmusik. Auch mit dabei: der ehemalige Staatsorchester-Dirigent Howard Griffiths.

Drei Lkw voller Bühnenteile werden in den nächsten Tagen in Frankfurt (Oder) ausgeladen. Helfer bauen daraus die überdachte Festivalbühne für das Festival „Klassik ohne Grenzen“.
Ole RockrohrKonzertbeginn ist um 19 Uhr auf dem Anger. Das Vorprogramm startet bereits eine halbe Stunde vorher. Um diese Zeit könnte es bereits knapp werden im Kampf um die besten Plätze: „In den letzten Jahren trafen die ersten Gäste bereits gegen 17 Uhr ein“, erzählt Tomasz Pilarski vom Stadtmarketing. Er sitzt als Festivalkurator in der Leitung von „Klassik ohne Grenzen“.
Klassik ohne Grenzen erwartet 5000 Besucher am Anger
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Derzeit plane man mit vier Essens- und Getränkeständen mit einem passenden Angebot, so Pilarski. Die sanitären Anlagen für den Konzertabend seien bereits organisiert, sagt er. Zwölf mobile Toiletten, mitunter barrierefreie, wurden für den Abend bestellt.
Mit mehreren Tausend Gästen rechnet das Team von „Klassik ohne Grenzen“. Der Anger in Frankfurt biete zwar theoretisch Platz für deutlich mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher. Basierend auf den Erfahrungen der Vorjahre rechnen die Veranstalter jedoch mit etwa 5000 Menschen. Mehr als die Hälfte davon kann auch auf einen Sitzplatz hoffen. „Dem Publikum werden zirka 3500 Sitzplätze zur Verfügung gestellt“, sagt Pilarski. Darüber hinaus können die Besucher auch eigene Stühle und Decken mitbringen, um es sich gemütlich zu machen.
Festivalleitung in Frankfurt (Oder) zieht erste positive Bilanz
Wie viele am Ende wirklich kommen, hängt natürlich auch vom Wetter ab. Bei schlechtem Wetter sind zumindest Musiker und Instrumente „umfassend durch die spezielle Bühne geschützt“, berichtet Tomasz Pilarski. Die Besucher müssen sich aber auf das Wetter eigenständig vorbereiten. Dadurch, dass mehrere Tausend erwartet werden, gibt es auch keine Alternative zum Anger als Veranstaltungsort. Die Wetterprognose für Samstag sei laut Pilarski jedoch derzeit „sehr vielversprechend“.
Dass das Wetter die Festivalreihe in diesem Jahr etwas auf die Probe stellt, merkt die Festivalleitung an den Besucherzahlen. Dennoch zieht sie eine positive vorläufige Bilanz. „Insgesamt konnten wir eine Steigerung der Publikumszahlen um etwa 50 Prozent verzeichnen und erhielten zahlreiche positive Rückmeldungen – sowohl von den Gästen als auch von den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern“, so das erste Resümee von Tomasz Pilarski.
Verein sammelt Spenden für „Klassik ohne Grenzen“
Damit das Festival auch in Zukunft stattfinden kann und für alle Besucher gratis bleibt, ist „Klassik ohne Grenzen“ auf die Spenden der zahlreichen Unterstützer angewiesen. Um die Spenden kümmert sich seit diesem Jahr der eigens zu diesem Zweck gegründete Verein „Frankfurt (Oder) – Słubice Doppelt schön“. Vorsitzender ist der ehemalige Stadtfest-Organisator Robert Reuter, der vor seiner Rente auch in der Leitung von „Klassik ohne Grenzen“ war.
Reuter weiß also, wie wichtig die Spenden für das Festival sind. Zwar wird das Projekt von der Euroregion Pro Europa Viadrina durch die Europäische Union kofinanziert und mit Landesmitteln gefördert – ohne die Spenden aus Frankfurt und Umgebung könnte das Festival jedoch nicht überleben.
„Die Ausgaben werden in den letzten Jahren immer höher und an den Gagen für die Musiker wollen wir auf keinen Fall sparen“, sagt er. Mit entwickelt hat sich aber auch die Bereitschaft zu spenden – von privater Seite und von Unternehmen wie der Sparkasse Oder-Spree, dem Hanse Club, den Stadtwerken, der Wowi und dem IMD Labor. „Die Spendenbereitschaft ist in den letzten Jahren gestiegen“, freut sich Robert Reuter. Auch daran sehe man, dass das Interesse an „Klassik ohne Grenzen“ ungebrochen hoch sei.


