Feuerteufel
: Viermal in einer Woche in Eisenhüttenstadt gezündelt

Auch ein Blumengeschäft in der Lindenallee in Eisenhüttenstadt ist zum Ziel von Brandstiftern geworden.
Von
Janet Neiser
Eisenhüttenstadt
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Die Feuerwehr musste nachts zu einem Brand im früheren Hotel Lunik in Eisenhüttenstadt ausrücken.

citynews.tv

Noch bevor die Sonnenschirme bei Dreißig und bei Janny’s  brannten und die Feuerwehr Müll im Lunik löschen musste, wurde bei Blume 2000 gezündelt. Dort hat ebenfalls ein Sonnenschirm in Flammen gestanden, wurde dieser Zeitung am Montag bestätigt. Es sieht also nach einer Brandstifter–Serie aus. Ob und welche Fälle miteinander in Verbindung stehen, prüft nun die Polizei. Neuere Erkenntnisse hat es aber zum Wochenbeginn noch nicht gegeben, hieß es aus der Polizeidirektion. Nach dem Brand bei Janny’s Eis waren aufgrund von Zeugenaussagen noch in der Tatnacht drei minderjährige Mädchen ins Visier der Beamten geraten.

Was das ehemalige Hotel betrifft, gehen die Untersuchungen der Polizei noch in eine andere Richtung. Es werde geschaut, ob das leerstehende Gebäude ausreichend gesichert war, um illegalen Zutritt zu verhindern, teilte die Stadtverwaltung mit. Eigentümer des Objektes ist ein Hamburger Unternehmer. Je nachdem, wie das Ergebnis der Polizei aussieht, werden weitere Schritte eingeleitet. Der Feuerwehreinsatz selbst ist laut Rathaus kostenfrei. Das besage das Brandenburgische Brand– und Katastrophenschutzgesetz. Folgekosten, beispielsweise für die Löschwasserentsorgung, können aber entstehen. Wer diese übernimmt, hängt auch von den Ermittlungen ab.