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: Grausam erschossen – Opfer aus Eisenhüttenstadt wird geehrt

Fred Woitke aus Eisenhüttenstadt war 1973 bei der Flucht aus der DDR erschossen worden. Nun wird er stellvertretend für alle innerdeutschen Flüchtlingsopfer in Niedersachsen geehrt.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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War auf dem Friedhof im Eisenhüttenstädter Ortsteil Schönfließ beerdigt: der am Ostermontag am damaligen Grenzübergang Marienborn erschossene Fred Woitke. Dieser Grabstein ist dort nicht mehr vorhanden. Die Aufnahme stammt aus dem Privatbesitz der Töchter, seine damalige Witwe Doris ist vor wenigen Monaten gestorben.

Fred Woitke aus Eisenhüttenstadt (l.) ist bei einem Fluchtversuch aus der DDR erschossen worden. Er wurde auf dem Friedhof im Ortsteil Schönfließ beerdigt. Das Grab gibt es mittlerweile nicht mehr.

Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS)/Montage Jörn Sandner