Fußball
: Der Knoten ist endlich geplatzt

Müllroser Torjäger Paul Herrmann erzielt drei Tore.
Von
Hagen Bernard
Müllrose
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Nach Behandlung: Torschütze Paul Herrmann vor Trainer Dirk Herrgroß

Michael Benk

Von Beginn an waren die Gastgeber das klar bessere Team. Bereits nach sechs Minuten gingen sie in Führung. Nach einem Pass in die Schnittstelle der Beeskower Abwehr schob Paul Herrmann den Ball in halblinker Position aus zehn Metern ins linke untere Eck. Danach ließen die Müllroser weitere Einschusschancen aus. Nach 25 Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel, „da haben wir zu luftig verteidigt“, wie MSV–Trainer Dirk Herrgoß resümiert. Da auch die Gäste mit ihren Chancen schluderten, blieb es bis zur Pause beim 1:0.

Mit Schwung aus der Kabine

Aus der Kabine kamen die Müllroser mit neuem Schwung und dominierten fortan die Partie. Jannik Krause schied wegen einer Knöchelverletzung aus. Nach einer Stunde erhöhte Christopher Krüger mit seinem ersten Saisontor auf 2:0. „Dieses Tor war wie die übrigen beiden sehr gut herausgespielt“, urteilt Herrgoß. So baute Paul Herrmann in der Schlussphase mit seinem fünften und sechsten Saisontor den Vorsprung noch auf 4:0 aus. „Gemessen an den Torchancen hätte das Spiel auch 8:3 ausgehen können. Aber ein 4:0 ist mir so lieber. Es war durchaus ein höherer Sieg drin“, erklärt Herrgoß.

Müllroser SV: Philipp Reschke — Oliver Seifert, René Franz, Eric–Gordan Kirchhoff, Philipp Schiller — Jannik Krause (53. Felix Hackel), Gordon Duran (83. Julius Unglaube) — Peter–Felix Richter (67. Eric Sellin), Christopher Krüger, Lukas Gräber — Paul Herrmann

Tore: 1:0, 3:0, 4:0 Herrmann (6., 86., 88.), 2:0 Krüger (59.) — Schiedsrichter: Max Köhler — Zuschauer: 71