Fußball: Eisenhüttenstädter belohnen sich zu selten

Versucht ein Briesener Zuspiel abzufangen: Dynamo-Spieler Toni Seelig (re.) gegen Dominik Jahnke (vorn links)
Bernd Pflughöft„Ich habe gewarnt, dass der Gegner nach der Pause noch mal alles versuchen wird. Und so kam es ja auch.“ Falk Busch gelang der schnelle Anschlusstreffer (55.).
Zwar sind die Eisenhüttenstädter in die Abstiegszone gerutscht, aber wie ein potenzieller Absteiger traten die Gastgeber nicht auf. Wille, Lauf- und Einsatzbereitschaft waren zu spüren, in der ersten Viertelstunde präsentierten sich die Hausherren im Dynamo-Sportpark gar als die bessere Mannschaft. Dann aber nutzte Dennis Lucke einen Abwehrfehler eiskalt (19.) und brachte die Briesener in die Spur. Bei den Treffern Nummer 2 und 3 durch Emilio Schön (23.) und Philipp Noack (39.) profitierten die Briesener von ihrem guten Pressing, spielten nach gewonnenen Zweikämpfen schnell nach vorn und sorgten so bis zur Pause für die Vorentscheidung.
Uwe Schwagerick, Vorsitzender des FSV Dynamo: "Wir haben drei Hundertprozentige und nutzen sie nicht, und dann geht so ein Spiel eben verloren. Aber irgendwann muss ja der Knoten ja hoffentlich platzen.“
FSV Dynamo: Sebastian Grummt – Falk Busch, Dimitrij Altengof, Najibullah Ahmadi, Eddi Hantelmann (45. Christian Grätz) – Dietrich Lichtner, Toni Seelig, Konstantin Klippenstein, Robert Glaser (51. Nico Urbansky) – Daniel Friedrich, Oliver Weniger
Schiedsrichter: Sven Hennig (Frankfurt) – Zuschauer: 102