Fußball: FC Eisenhüttenstadt will schneller spielen

Fussball Frankfurt an der Oder / Eisenhüttenstadt, Fussball BRB-Liga FC Eisenhüttenstadt - Eberswalde, Trainer Andreas Schmidt bei dem HOCH Motiviert wirkenden Hermann Wamba Tsafack foto benk 22.02.2020
michael benkDie Klosterfelder haben ihren Rückrunden–Auftakt mit 0:6 vergeigt und dazu in der Winterpause mit Lukas Bianchini (7 Tore) ihren besten Stürmer verloren. „Die Spiele gegen Klosterfelde waren immer eng, mit dem 0:6 gegen Bernau waren sie noch gut bedient“, hat der Sportliche Leiter Harry Rath ausgemacht. Da er mit dem Klosterfelder Trainer Gerd Pröger einen guten Draht hat, weiß er, dass hinsichtlich Fitness und Form beim Gastgeber nicht alles zum Besten bestellt ist. Hingegen verweist Rath auf die zuletzt gute Trainingsbeteiligung der Eisenhüttenstädter, wenngleich den Gästen einige Leistungsträger am Sonnabend fehlen. Aus beruflichen Gründen passen Carsten Hilgers und Erik Schack, wegen einer aufgebrochenen Knöchelverletzung muss Sven Naumann verzichten.
Duchnowski darf nicht spielen
Hingegen stehen wieder Tony Wernicke und David Steinbeiß zur Verfügung. Allerdings ist der nach zwei Jahren zurückgekehrte 42–jährige Torwart Kamil Duchnowski Stand Donnerstag Abend noch nicht spielberechtigt. Die Eisenhüttenstädter erwarten sehnlichst die Zusage aus Polen. „Er macht im Training einen guten Eindruck und hat auch das Torwarttraining übernommen“, sagt Schmidt. Da Stammtorwart Martin Stemmler wegen einer Mittelohrentzündung ausfällt, Christian Lehmann vor einer Schulteroperation steht und Eddie Vandreier ein Jahr verletzungsbedingt nicht hielt, steht lediglich Matthias Kreutzer zur Verfügung.
Das Team der Vorwoche soll laut dem Müllroser Landesklasse–Trainer Dirk Herrgoß am Sonnabend zu Hause gegen Schlusslicht FSV Preußen Bad Saarow auflaufen. Nach drei Siegen in Folge sieht es laut Herrgoß für die Schlaubetaler im Abstiegskampf wesentlich besser aus, nun soll gegen den Außenseiter nachgelegt werden. „Davor hatten wir aus 14 Spielen sieben Punkte geholt, nun aus drei neun. Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg. Wir wollen die Serie ausbauen, so lange es irgendwie möglich ist. Aber das Hinspiel hatten wir nach einer schlechten Leistung mit 1:3 verloren. Doch erst auf Platz 12 sind wir vor dem Abstieg sicher“, fordert der MSV–Trainer, gegen einen machbaren Gegner nicht nachzulassen. Der Abstand zu Rang 12 beträgt zwei Zähler.