Fußball: Gubener stellen nach der Pause auf Kampfmodus um

Unbequeme Gäste: Jan Kretschmann (links) hatte mit seinem FSV Dynamo einen schweren Stand gege den 1. FC Guben (mit Kacper Stanislaw Rys)
Bernd PflughöftDabei spielten die Hausherren bei äußerst schwierigen Platzverhältnissen eine gute erste Halbzeit und waren den Gästen in allen Belangen überlegen, verpassten es aber aus den zahlreichen Chancen etwas Zählbares zu machen.
Die Gubener hingegen machten aus wenig viel. Scheiterte Pawel Piotrowski zunächst im Eins-gegen-Eins an Sebastian Grummt, so traf Adam Woryta aus 50 Metern mit dem zweiten Schuss auf das Tor der Dynamos. Ein von der Mittellinie getretener Freistoßball flog an Freund und Feind vorbei und fand den Weg ins Tor. Dieser Treffer so unmittelbar vor der Pause beflügelte die Gäste. Waren sie im ersten Durchgang noch sehr verhalten, hatten sie jetzt auf Kampfmodus gestellt und bremsten den Spielrhythmus der Dynamos mit vielen gewonnen Zweikämpfen immer wieder ein. Zugute kam ihnen dabei auch der schnelle zweite Treffer durch Nico Löffler, der mit einem Sonntagsschuss aus 18 Metern ins lange Eck traf und das Selbstbewusstsein der Gubener weiter wachsen ließ. Kamil Rajchel nutzte dann noch einen individuellen Fehler im Abwehrzentrum der Dynamos aus und sorgte mit seinem Treffer zum 0:3 für die endgültige Entscheidung.
Während sich die Gubener mit diesem Sieg etwas Luft im Abstiegskampf verschafften, müssen die Dynamos wohl endgültig ihre Ambitionen auf das obere Tabellendrittel begraben und wohl eher zusehen, ihren Vorsprung nach unten abzusichern. Und das wird im nächsten Heimspiel kein leichtes Unterfangen, denn mit der SG Großziethen kommt am 27. April eine Spitzenmannschaft in den Sportpark.