Fußball: Hart erkämpfter Sieg auf tiefem Boden

Dauerbrenner: Defensivspieler Gordon Duran (links im Spiel gegen Wünsdorf) bestritt 18 der 19 bisherigen Punktspiele für den Müllroser SV.
michael benkDie Gastgeber machten auf dem tiefen und etwas unebenen Platz zunächst weiterhin das Spiel. Nach und nach kamen die Wünsdorfer immer besser in die Partie, konnten jedoch keinen Treffer erzielten. So ging es mit dem einen Treffer Vorsprung für die Gastgeber in die Halbzeit-Pause.
In der zweiten Hälfte dominierte der Müllroser SV die Partie, ohne jedoch bei diesen schwierigen Platzverhältnissen spielerische Glanzlichter zu setzen. „Nach den Ergebnissen der vergangenen Wochen und den Platzbedingungen war klar, dass wir zum Sieg über den Kampf kommen müssen. Und den Sieg wollten wir mehr als die Wünsdorfer“, erklärt MSV-Trainer Dirk Herrgoß.
Die weiteren Treffer fielen erst in der Schlussphase. So erhöhte Paul Herrmann in der 73. Minute auf 2:0. Christopher Krüger hatte die Vorarbeit geleistet. In der 82. Minute stellte der MSV-Coach personell um: Per Doppelwechsel kamen Max Wagner und Adolf Kampioni und ersetzten Tino Heering und Felix Hackel. Kampioni, zuletzt gehandicapt durch eine Fußverletzung, besorgte direkt nach seiner Einwechslung schließlich den dritten Treffer des MSV (83.). Vorgelegt hatte der mit ihm aufs Feld gekommene Max Wagner.
Trainer Dirk Herrgoß: „Das 3:0 ist verdient. Nun hatten wir auch das nötige Spielglück.“ Damit ist für die Müllroser auch das vor der Saison formulierte Ziel, die Serie unter den ersten Fünf zu beenden, noch realistisch. „Wenn wir unseren derzeitigen siebten Platz halten sollten, wäre ich angesichts unserer ständigen Personalprobleme nicht unzufrieden“, sagt Herrgoß. Am Sonnabend spielt sein Team beim 13. FSV Preußen Bad Saarow. Nachdem zuletzt beim Schlusslicht Storkower SC nur ein 1:1 gelang, soll dieses Mal ein Auswärtssieg her. Mit fünf Siegen, einem Remis und vier Niederlagen ist die Saarower Heimbilanz durchwachsen.