Fußball
: Machbare bis schwere Aufgaben für Eisenhüttenstädter Trio

Am Sonnabend beginnt für die auf Landesebene spielenden Fußball-Mannschaften die Rückrunde. Dabei haben Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt und Landesklasse-Vertreter Müllroser SV Heimrecht. Landesligist FSV Dynamo spielt in Wernsdorf.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Torgefährlich: Der Eisenhüttenstädter Brandenburgliga-Spieler Carsten Hilgers (rechts/im November im Heimspiel gegen Preussen Eberswalde) zusammen mit Schlussmann Martin Stemmler (links) gegen Nick Lange verteidigend, hat zuletzt mit Offensiv-Qualitäten überzeugt. In Brieselang erzielte er beim 5:1 drei Treffer.

Bernd Pflugh

Laut dem sportlichen Leiter Harry Rath möchte Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt seinen Rückrundenstart mit dem dritten Sieg in Folge veredeln. „Wir wollen auf die gute Startphase den I-Punkt setzen. In die erste Halbserie sind wir auch gut mit vier Punkten gestartet, doch dann folgte das 1:5 in Sachsenhausen und damit die unbefriedigende Hinrunde. Auch dieses Mal sind die Sachsenhausener für mich Favorit“, sind sich sowohl der sportliche Leiter als auch der FCE-Trainer Andreas Schmidt einig. „Sachsenhausen ist vom Spielerischen her eine der Spitzenmannschaften, die für mich auch stabil auftritt“, erklärt Schmidt. „Gegen Sachsenhausen müssen wir mit genügend Selbstvertrauen mutig nach vorn spielen“, fordert Rath. Laut Rath könne der Trainer dieses Mal erneut aus dem Vollen schöpfen. Zu den erfolgreich in Brieselang Spielenden kommen nun auch noch die erfahrenen Lukas Szywala und Christoph Nickel hinzu.

Landesligist FSV Dynamo Eisenhüttenstadt tritt bei der Reserve des FSV Union Fürstenwalde an. „Ungern erinnern wir uns an das Hinspiel, als wir einen Drei-Tore-Vorsprung verspielten und uns am Ende mit einem Unentschieden zufrieden geben mussten. Aber genau aus dieser Erfahrung ziehen wir auch ganz viel Motivation für dieses Spiel. Wir wissen, dass wir ein ganz dickes Brett zu bohren haben“, erklärt Dynamo-Trainer Dirk Liedtke, der aus beruflichen Gründen nicht am Spielfeldrand stehen wird. In den vergangenen beiden Serien hatten die Dynamos dort nicht gepunktet. Zudem wissen die Eisenhüttenstädter nicht, ob jemand aus dem Regionalligateam hinzustößt.

Vom Kader der Vorwoche fehlt Toni Seelig aus privaten Gründen. „Seine Position können wir gut kompensieren, da Benjamin Bartz nach seiner Rotsperre zurück ist“, ist Liedtke optimistisch. Allerdings haben die Gäste mit Konstantin Klippenstein, Oliver Weniger und Dimitrij Altengof drei angeschlagene Spieler, die unter der Woche gar nicht beziehungsweise nur eingeschränkt trainieren konnten. Liedtke: „Wir hoffen, dass sie fit werden. Denn gegen die spielstarken Fürstenwalder mit den Oberliga-erfahrenden Christian Mlynarczyk und Enrico Below brauchen wir körperlich starke Spieler wie sie.“ Insgesamt sieht Liedtke den Gastgeber als Favoriten. „Die Tippquoten belegen, dass wir klarer Außenseiter sind. Mit dieser Rolle können wir auch gut leben. Trotzdem werden wir nicht vor Ehrfurcht erstarren. Ein Punkt wäre für uns in Ordnung.“

Nach der unglücklichen 0:2-Niederlage in Luckau will Landesklasse-Vertreter Müllroser SV wenigstens in seinem zweiten Auswärtsspiel in Folge etwas aus der Fremde mitnehmen. Dieses Mal sollten die Chancen recht gut sein, denn Gastgeber ist das abgeschlagene Schlusslicht Storkower SC. Daher gibt auch MSV-Trainer Dirk Herrgoß als Ziel am Sonnabend drei Zähler aus. „Die Storkower liegen zwar mit sechs Punkten deutlich hinten und stehen fast schon als erster Absteiger fest, doch sicherlich wollen auch sie mal ein Spiel gewinnen. Von daher werden sie sicherlich alles reinhauen. Ähnlich wird es bei uns sein. Nur 90 Prozent der Leistung werden in Storkow mit Sicherheit nicht zum Sieg reichen“, erklärt Herrgoß. Das Aufgebot der Gäste wird erneut knapp bemessen sein, Herrgoß rechnet mit 13 Spielern. Bis um Saisonende endgültig verzichten muss er auf Defensivspezialist Tobias Karge. Neben weiteren Verletzungen am Knie hat er sich unter anderem einen Kreuzbandriss zugezogen. Ebenfalls fehlen wird MSV-Stürmer Felix Hackel. Er hat weiterhin Rückenprobleme hat. Damit dürfte sich erneut das Müllroser Team von selbst aufstellen.