Hund in Eisenhüttenstadt: Mixi lernt gern – braucht aber einen erfahrenen Halter

Benötigt einen erfahrenen Halter: der zweijährige Mischlings-Hund Mixi aus dem Tierheim Eisenhüttenstadt. Während seiner Prägephase als Welpe in Bulgarien hat er wahrscheinlich nur wenig Kontakt zu Menschen gehabt. Daher verhält er sich Fremden gegenüber erst einmal ängstlich.
Hagen Bernard- Mixi, ein 2-jähriger Mischlingshund aus Bulgarien, sucht ein erfahrenes Zuhause.
- Im Tierheim Eisenhüttenstadt wird er liebevoll "Füchschen" genannt.
- Mixi ist lernfreudig, aber wegen seiner Vergangenheit ängstlich gegenüber Fremden.
- Er braucht viel Platz und menschliche Nähe, um seine Unsicherheit abzulegen.
- Mixi hat eine starke Vorliebe fürs Spielen und Wasser.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Wölfchen“ und „Füchschen“ werden die beiden großen Mischlings-Hunde von den Mitarbeitern im Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt liebevoll genannt. Mali hat ähnlich wie bei einem Wolf einen grauen Farbton, Mixi hat eine rötliche Grundfärbung. Die Geschwister kamen im Sommer zusammen mit weiteren Brüdern beziehungsweise Schwestern aus Bulgarien.
Während die Geschwister und einstigen Weggefährten bereits vermittelt sind, warten „Wölfchen“ und „Füchschen“ noch auf ein neues Zuhause. Doch damit haben es die Tierheim-Mitarbeiter um ihre Leiterin Ute Valentin nicht ganz eilig, es sei denn, die Interessenten sind erfahrene Hundehalter und können auch ein geeignetes Umfeld vorweisen.
Hund Mixi freut sich über Platz zum Toben
Laut Mitarbeiterin Alina Thiele sollten aufgrund der Größe von knapp 60 Zentimetern Schulterhöhe und des Bewegungsdranges schon Haus und Hof vorhanden sein und allein schon wegen der sozialen Komponente auch die Bereitschaft, sie ins Haus zu lassen.
Als Alina Thiele „Füchschen“ Mixi an der Leine im Tierheim über den langen schmalen Gang für ein Foto ins Freie führt, wechselt Mixi angesichts des entgegenkommenden Fremden umgehend die Seite an seiner Führerin, um möglichst viel Distanz zu haben. Immerhin hält er sich dabei gutwillig bei Alina Thiele. Freundlich bleibt der Rüde auch draußen. Nach und nach legt sich seine Ängstlichkeit.
Hund Mixi hatte wenig menschliche Kontakte
„Gegenüber Fremden wird er wohl immer etwas zurückhaltend sein. Wahrscheinlich hatte Mixi während seiner Prägungsphase im zweiten und dritten Monat zu wenig Kontakt mit Menschen beziehungsweise sie haben sich schlecht zu ihm verhalten.
Vermutlich war er einmal ein Straßenhund, wir können das nicht mehr nachvollziehen. Auf alle Fälle ist es jetzt ein super soziales Tier, ein ganz lieber Rüde, der sich auch mit seinen Artgenossen sehr gut verträgt. Doch ich würde ihn nur an einen erfahrenen Hundehalter weitergeben“, erklärt Alina Thiele.
Hund Mixi macht sich an der Leine schon sehr gut
Insgesamt sei dieser kastrierte Rüde für die Tierheim-Mitarbeiterin ein Rohdiamant, der aufgrund geringer menschlicher Erziehung noch geschliffen werden muss. „Ich bin gerade dabei, ihn an die Leine zu gewöhnen. Er macht sich dabei sehr gut. Es ist ein superfreundliches Tier.
Wenn Mixi erst einmal das Vertrauen gewonnen hat, dann ist es ein ganz lieber Schatz“, ist Alina Thiele überzeugt. Mixi habe einen ausgeprägten Spieltrieb und sei sehr Wasser-affin. Er mag sowohl Nass- als auch Trockenfutter und nimmt auch gern Leckerli.
