Hund in Eisenhüttenstadt: Polizei findet Rassehunde eingepfercht in Kleintransporter

Dürfen ab dem 25. Februar vermittelt werden: eine Französische Bulldogge und ein Husky. Sie stammen aus einem Kleintransporter mit 18 Hunden, der in unmittelbarer Nähe der polnischen Grenze von der Bundespolizei auf der Autobahn A12 kontrolliert wurde.
Lisa Sommer- Bundespolizei beschlagnahmt 18 Rassehunde in Eisenhüttenstadt.
- Hunde stammen aus Polen, keine Tollwutimpfung.
- Ab 25. Februar 2025 zur Vermittlung freigegeben.
- Tierheim am See kümmert sich um unterernährte Tiere.
- Hunde müssen 21 Tage in Quarantäne.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das passiert dem Tierheim am See in Eisenhüttenstadt nicht alle Tage: Auf einen Schlag erhielt die von Jana Feister geleitete Einrichtung 18 Hunde, die voraussichtlich ab dem 25. Februar vermittelt werden dürfen. Es sind fast ausnahmslos Rassehunde. Sie weisen ein unterschiedliches Alter, der jüngste Hund ist noch ein Welpe.
Beschlagnahmt wurden diese über Polen eingeführten Tiere in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Veterinäramt am 23. Januar 2025 am Buschmühlenweg in Frankfurt (Oder). Laut dem Veterinäramt hatten diese Hunde keine gültigen Dokumente, bei allen fehlte die Tollwutschutzimpfung.
Nicht gegen Tollwut geimpft
Während die Tollwut in Deutschland mit Ausnahme des Virus für die Fledermaus-Tollwut als ausgerottet gilt, treten in Polen noch Tollwuterkrankungen über Wild- und Haustiere auf. Daher gibt es in Deutschland strenge Einfuhrbestimmungen für Haustiere wie Hunde. Das Fahrzeug war den Beamten bereits beim Fahren aufgefallen, sodass sie es einer genaueren Überprüfung unterzogen.
Neben den Transport-Bedingungen war auch der vorgefundene Zustand der Tiere ein Grund für die Beschlagnahme. Zum Beispiel befanden sich die Hunde in recht kleinen Kisten, die auf alle Fälle für diese Tiere nicht artgerecht waren. Einige dieser Vierbeiner waren unterernährt, zwei Hunde benötigen derzeit eine intensivere Zuwendung. Da es laut dem Veterinäramt noch ein laufendes Verfahren sei, möchte es auch keine Angaben zum Eigentümer beziehungsweise Halter machen. Es sei eine Ordnungsverfügung erlassen und ein Leistungsbescheid erteilt worden.
Einige Hunde sollen noch zunehmen
Laut Jana Feister müssen daher einige Hunde für die Vermittlung noch etwas aufgepäppelt werden. Insgesamt seien es jedoch recht gesunde Tiere, die nach der Beschlagnahme zunächst erst einmal 21 Tage in Quarantäne müssen. Nach der dann vorgenommenen Tollwutimpfung müssen noch einmal 21 Tage vergehen, bis sie dann weitergegeben werden dürfen.
Glücklicherweise habe sich bislang die Person, die diese Hunde eingeführt hat, als sehr kooperativ erwiesen. Daher ist Jana Feister optimistisch, dass diese Hunde bald ein neues Zuhause finden werden.
