Hund in Eisenhüttenstadt: Rubi als Gebärmaschine gehalten – jetzt sucht sie Familie

Verträgt sich mit jedem: die siebenjährige Rubi. Die ehrenamtliche Tierheim-Mitarbeiterin Abelina Müller kümmert sich gerade um den Hund in Eisenhüttenstadt.
Hagen Bernard- Die siebenjährige Labradorhündin Rubi sucht ein neues Zuhause in Eisenhüttenstadt.
- Sie wurde in Belgien als Gebärmaschine gehalten und sollte eingeschläfert werden.
- Tierschützer retteten Rubi und brachten sie nach Deutschland.
- Rubi ist freundlich, gesund und verträgt sich mit Menschen, Hunden und Katzen.
- Ideale Halter hätten Haus und Hof; Rubi hat noch viele Jahre vor sich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rubi ist ein siebenjähriger Labrador. Der Hund wartet im Tierheim in Eisenhüttenstadt an der Oderlandstraße auf einen neuen Halter, der ihr ein angenehmes Leben ermöglicht. „Rubi ist ja so lieb, da kann man nichts falsch machen. Sie wäre sehr dankbar, dass sie noch einmal von vorn anfangen kann“, sagt die ehrenamtliche Tierheim-Mitarbeiterin Abelina Müller. Über einen befreundeten Tierschutz-Verein hatte sie diese reinrassige Hündin aus Belgien geholt. Dort hatte ihr von den ehemaligen Haltern die Todesspritze gedroht.
Sie hatten Rubi allein zu dem Zweck gehalten, Welpen auf die Welt zu bringen. Doch als sie diese Funktion bei den Vermehren nicht mehr wie gewünscht ausfüllen konnte, haben diese sich von ihr getrennt. Zu Rubis Glück gab es Tierfreunde, die sich ihrer annahmen und zu befreundeten Tierschützern nach Deutschland vermittelten.
Hund Rubi wurde als Gebärmaschine in Belgien gehalten
„Rubi hatte es in Belgien sehr schwer. Sie lebte sicherlich in einem kleinen Verschlag, mit ihr ist kaum jemand ausgegangen und hat ihr etwas beigebracht. Dabei sind Labradore sehr freundlich und gelehrig“, erklärt Abelina Müller. Ihr werde im Tierheim an der Oderlandstraße gerade das an der Leine gehen im Tierheim beigebracht.
Außer dass Rubi bislang wenig gelernt habe, gebe es mit ihr keinerlei Probleme. Sie ist gesund. Dazu ist sie freundlich zu Menschen und Hunden, auch Katzen hätten bei ihr nichts zu befürchten. Im Tierheim gehe sie gern im Hof auf Entdeckungsreise. Daher wünscht sich die Tierheim-Mitarbeiterin für Rubi Halter mit Haus und Hof, wo sie es wahrscheinlich etwas leichter hätte als bei einer reinen Wohnungshaltung.
Man merkt Rubi aus Eisenhüttenstadt ihre Vergangenheit nicht an
Kleine Kinder sowie andere Hunde und Katzen im Haushalt wären für Rubi kein Problem. An ihr Futter stelle sie keine besonderen Ansprüche. Lediglich ausreichend müsse es sein, schließlich habe sie wie eigentlich alle Vertreter ihrer Rasse einen recht guten Appetit. „Man merkt ihr ihre Vergangenheit nicht an“, stellt Abelina Müller fest. Ihre künftigen Halter sollten an der schwarzen Ruby noch recht lange ihre Freunde haben, ihre Lebenserwartung beträgt etwa 15 Jahre.
