Hund in Eisenhüttenstadt: Rüde mit trauriger Geschichte sucht Neuanfang

Hat seine Ängste abgelegt: der achtjährige Rüde Ingo. Tierheimmitarbeiterin Lysanne Witzke präsentiert den freundlichen Mischling.
Hagen Bernard- Schäferhund-Mischling Ingo (8) sucht im Tierheim Eisenhüttenstadt ein neues Zuhause.
- Ingo wurde aus einem rumänischen Shelter gerettet, wo ihm die Todesspritze drohte.
- Nach einer Vermittlung kam er wegen Problemen mit dem Halter zurück ins Tierheim.
- Der ruhige, zurückhaltende Hund braucht geduldige Halter und ein liebevolles Heim.
- Ingo ist kastriert, gechipt, geimpft und mag kurze Spaziergänge, Kämmen und Streicheln.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der achtjährige Rüde Ingo wartet im Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt auf ein neues Zuhause. Dabei war er bereits vermittelt. Doch in seinem bisherigen Leben hat der Schäferhund-ähnliche Mischling bereits viel Pech gehabt.
Ursprünglich hatte auf den überwiegend dunkelhaarigen Hund in einem rumänischen Shelter die Todesspritze gewartet. Dazu hatte er dort einen ständigen Überlebenskampf gegen hungrige Artgenossen führen müssen.
Mit fünf weiteren Vierbeinern war er vor fünf Jahren nach einem mehrtägigen Transport zum Tierheim nach Eisenhüttenstadt gekommen. Allerdings wirkte Ingo damals gegenüber Menschen zunächst wenig zugänglich. Wahrscheinlich war ihm von ihnen Schlimmes widerfahren.
Ingo sucht geduldige Hundeliebhaber
Mit der Zeit wurde Ingo unter der liebevollen Betreuung der Tierheimmitarbeiter zugänglicher und konnte vermittelt werden. Zwar verstand sich der Rüde sehr gut mit der Frau, doch das Herrchen kam mit ihm nicht zurecht. So musste Ingo wieder ins Tierheim zurück.
„Ingo ist sehr zurückhaltend. Dadurch drängt er sich fremden Besuchern nicht auf. Dabei hat er beispielsweise zu mir schnell Vertrauen gefasst. Ingo gewöhnt sich schnell an neue Situationen. Das ist ein ruhiger und lieber Hund“, sagt Tierheimmitarbeiterin Lysanne Witzke.
So würde Ingo sich sowohl als Familienhund als auch als Zweithund eignen. Haus und Hof wären für den Schäferhund-ähnlichen Mischling optimal. Nur müsste ein neuer Halter zunächst etwas Geduld aufbringen, bis er Ingos Vertrauen gewonnen hat. „Er wäre dann der perfekte Begleiter für den Menschen“, sagt Lysanne Witzke.
Hund Ingo ist keine langen Spaziergänge gewohnt
„Auch kann er gut an der Leine gehen, er zieht nicht“, erklärt sie. Allerdings mag der kastrierte, gechippte und geimpfte Ingo keine ganz langen Spaziergänge. „Das kann auch daran liegen, dass er den größten Teil seines Lebens hier im Tierheim verbracht hat und er sich die Zeit der Mitarbeiter mit mehreren Hunden teilen muss. Dafür lässt er sich gern kämmen und streicheln.“
Zwar habe Ingo mit der kürzlich angekommenen Hündin Hanka im Tierheim eine neue Freundin gefunden, doch hinsichtlich Trennungen ist Ingo durch seine lange Zeit in diesem Tierheim bereits sehr erfahren. Nun hofft er auf ein neues Zuhause und würde dafür auch auf den Umgang mit Hanka verzichten. Allerdings erhofft er sich dann keinen so schnellen Abschied wie beim ersten Vermittlungsversuch.


