Hund in Eisenhüttenstadt: Tierheim hofft für Rüde Pancho auf den dritten Anlauf

Nächster Versuch: Der Mischling Pancho ist wieder im Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt zurück. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Janin Lange war mit dem zweieinhalbjährigen Rüden gerade spazieren.
Hagen Bernard- Der zweieinhalbjährige Hund Pancho sucht im Tierheim Eisenhüttenstadt erneut ein Zuhause.
- Bereits zweimal wurde Pancho zurückgebracht, zuletzt wegen seines Beschützerinstinkts.
- Pancho sollte zu einer Einzelperson und hat seinen Schlafplatz idealerweise in der Wohnung.
- Ehrenamtliche berichten, dass Pancho jetzt gut an der Leine läuft.
- Tierheim hofft, dass Pancho bis Weihnachten ein neues Zuhause findet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Hübsch, anhänglich und gelehrig – obwohl der zweieinhalbjährige Rüde Pancho viele gute Eigenschaften mitbringt, startet er drei Wochen nach der Ankunft im Tierheim an der Oderlandstraße nunmehr bereits seinen dritten Vermittlungsanlauf. Zusammen mit sieben weiteren Mischlingen war der gesunde, gechippte und geimpfte Rüde aus Bulgarien in Deutschland angekommen.
Kurz nach seiner Ankunft hatte sich gleich eine Frau gemeldet, die ihn unbedingt nehmen wollte. Doch laut Tierheimleiterin Ute Valentin hatte sie es sich dann wohl anders überlegt. Kaum hatte die Tierheim-Leiterin den rotbraunen kleinen Hund erneut zur Vermittlung freigegeben, schon gaben sich dort sozusagen die Interessenten die Klinke in die Hand. Die Glücklichen waren Nicole und Jens Achterberg aus Schenkendöbern.
Starker Beschützerinstinkt für die Frau
Doch nach gut einer Woche war Pancho wieder zurück. „Die Frau ist super mit ihm ausgekommen, doch den Mann mochte er nicht. Da ist wohl sein Beschützerinstinkt für die Frau durchgekommen“, erzählt Ute Valentin. Schweren Herzens hatte daraufhin Nicole Achterberg den Mischling ins Tierheim zurückgebracht.
Nun wird für Pancho bevorzugt nach einer Einzelperson Ausschau gehalten. Der Halter kann für den quirligen Mischling durchaus Haus und Hof haben, wobei Pancho seinen Schlafplatz in der Wohnung haben sollte.
Pancho geht super an der Leine
Doch nicht alles war für Pancho schlecht bei seinen Haltern in Schenkendöbern. So geht die ehrenamtliche Mitarbeiterin Janin Lange mit ihm regelmäßig Gassi. Er läuft jetzt richtig gut. Davor ist er oft im Zickzack vor die Beine gelaufen. Das Gassi gehen müssen sie mit ihm jetzt gut geübt haben. Heute ist er die schätzungsweise drei Kilometer richtig ruhig und geradeaus gegangen, zum Schluss konnte ich mit ihm sogar joggen. Das hat richtig Spaß gemacht", erklärt Janin Lange. Somit dürfte der Tierheimleiterin wohl nicht davor bange sein, dass der freundliche Rüde noch vor Weihnachten dann sein neues Zuhause gefunden hat.
