Hund in Eisenhüttenstadt: Was Harrys neue Familie wissen muss

Ist noch etwas schüchtern: der dreijährige Mischlingshund Harry. Tierheimmitarbeiterin Kathleen Bonack hält ihn gerade fest.
Hagen Bernard- Mischlingshund Harry wartet in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt auf Vermittlung.
- Er ist zunächst schüchtern, fasst mit vertrauten Personen schnell Vertrauen.
- Harry ist freundlich und lernbegierig – Leinenlaufen muss er noch lernen.
- Mit Hunden zeigte er sich nett, Katzenverträglichkeit ist bisher unbekannt.
- Er ist kastriert, gechippt, geimpft und besitzt gültige EU-Papiere.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Noch ist der dreijährige Mischlingshund Harry gegenüber den Besuchern in Alinas Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt recht zurückhaltend. Aber als Mitarbeiterin Sandra Hartwig sich dem rotbraunen Rüden nähert, sucht er sofort den Kontakt. Schließlich kennen sich die beiden bereits seit einigen Tagen. „Er muss erst einmal zu jemandem Vertrauen gefasst haben. Dann will er schmusen und kuscheln“, erklärt die ehrenamtliche Mitarbeiterin.
Allerdings muss der mittelgroße Harry noch allerhand lernen. Anscheinend ist ihm in seiner alten Heimat in Rumänien noch nicht allzu viel beigebracht worden. So kann er beispielsweise nicht an der Leine gehen. Dafür ist er vom Charakter her ein sehr lieber Hund, der seinem neuen Halter noch sehr viel Freude bereiten dürfte. Schließlich ist Harry aufnahmefähig und lernbegierig.
Gegenüber seinen Artgenossen hat sich Harry im Tierheim bislang recht nett verhalten. Ob er sich genauso gut mit Katzen verträgt, wissen die Mitarbeiter im Tierheim bislang nicht. Dafür ist Harry noch nicht lange genug da.
Mischlingshund Harry aus Rumänien: geimpft, gechippt, kastriert
Auf alle Fälle ist Harry kastriert, gechippt und geimpft. Natürlich hat der Hund auch gültige EU-Papiere. Von Unverträglichkeiten beziehungsweise Krankheiten ist den Mitarbeitern nichts bekannt. Doch wenn es bereits in Rumänien Anzeichen davon gegeben hätte, dann hätten sich die Tierschützer mit einer Vermittlung nach Deutschland wahrscheinlich erst einmal zurückgehalten. Schließlich gibt es dort viele gesunde Hunde, die erst einmal vor der Todesspritze bewahrt werden sollen und dann relativ problemlos in Deutschland ein neues Zuhause finden könnten.
Laut Sandra Hartwig kann Harry in einer Wohnung gehalten werden, doch er sollte dabei nur möglichst wenig Treppen laufen müssen. Auch könnte er in einer Familie mit Kindern aufgenommen werden, doch diese sollten dann mindestens zwölf Jahre alt sein, um genügend Verständnis für ihren neuen Mitbewohner aufzubringen.

