Hund in Eisenhüttenstadt
: Wer gibt Welpe Bruno ein Zuhause?

Im Tierheim Eisenhüttenstadt sorgt Hund Bruno für Rätsel: Die Herkunft des jungen Rüden bleibt ungewiss, doch sein Wesen begeistert das Team. Wird er bald ein neues Zuhause finden?
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Ist sehr neugierig: der zwölf Wochen junge Welpe Bruno. Die Mitarbeiterin von Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt hält den süßen Welpen im Arm.

Ist sehr neugierig: der zwölf Wochen junge Welpe Bruno. Die Mitarbeiterin von Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt hält den süßen Hund im Arm.

Hagen Bernard
  • Fundhund Bruno, 12 Wochen alt, seit dritter Januarwoche 2026 im Tierheim Eisenhüttenstadt
  • Herkunft und Rasse unklar; vermutet: Labrador-/Schäferhund-Mix, wird wohl groß
  • Sehr menschenbezogen, verträglich mit Welpen und älteren Hunden, sehr verschmust
  • Braucht konsequente Erziehung, viel Beschäftigung; Haus mit Hof ideal, Wohnung mit Auslauf ok
  • Entwurmt, geimpft, gechippt; nicht viele Treppen; Team glaubt an schnelle Vermittlung

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Welpe Bruno ist erst zwölf Wochen alt. In der dritten Januarwoche 2026 ist er als sogenannter Fundhund in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt abgegeben worden. Vieles am Rüden ist für Tierheimleiterin Alina Thiele und ihren Mitarbeitern unbekannt. Beispielsweise, welcher Rasse er zuzuordnen ist.

„Er wird auf alle Fälle ein großer Hund, ich rechne mit einer Schulterhöhe von 60 Zentimetern“, erklärt Alina Thiele. Sie vermutet einen Labrador oder Schäferhund beziehungsweise ein Mix von beidem.

Auf alle Fälle ist Bruno sehr verträglich mit seinen Artgenossen. Er hat mit weiteren Welpen und auch mit älteren Vierbeinern in diesem Tierheim keinerlei Probleme. „Ich habe den Eindruck, dass er lieber mit Menschen als mit Hunden zusammen ist. Er ist sehr verkuschelt“, sagt die Leiterin.

Welpe Bruno braucht Beschäftigung

Natürlich rätselt sie in Vielem, wie auch ihre Mitarbeiterinnen. Schließlich steht Bruno erst am Anfang seiner Entwicklung. Dazu muss ihm nahezu alles noch beigebracht werden. Alina Thiele ist sich recht sicher, dass Bruno zur Erziehung eine feste Hand benötigt und ihm Regeln und Grenzen aufgezeigt werden müssen. „Von allein kann sich Bruno nicht erziehen. So ganz nebenher geht es nicht, man muss sich schon intensiver mit ihm beschäftigen.“

Das heißt laut Alina Thiele jedoch nicht, dass Bruno nur etwas für erfahrene Hundehalter sei. Wenn sich ein Anfänger genügend über die Hundeerziehung aneignet, dann könne er auch Bruno nehmen. Optimal für den jungen und tatendurstigen Hund wären Haus und Hof. Auch eine Wohnung wäre für ihn geeignet, wenn er genügend Auslauf bekäme. Auf alle Fälle sollte er nicht ständig Treppen über mehrere Etagen hoch- und runterlaufen müssen.

Mit seinem dunklen Fell und dem neckischen weißen Fleck auf der Brust haben ihn auch einige Tierheimmitarbeiter ins Herz geschlossen. In der Regel jedoch haben sie bereits genügend Tiere bei sich. Sie sind sich dennoch durchweg sicher, dass bald auch andere den entwurmten, geimpften und gechippten niedlichen Hund in ihr Herz geschlossen haben.