Immobilien: Wohngebiet in Eisenhüttenstadt erstrahlt in neuem Glanz
Versteckt und ruhig zwischen der Beeskower Straße, der Diehloer Straße und der Fritz–Heckert–Straße gelegen, erstrahlt dieses kleine Wohngebiet mittlerweile in schönem, neuem Glanz. Und gerade jetzt im Frühling ist ein Spaziergang durch dieses Quartier mit seinen hellen Fassaden, leuchtenden Balkonen, großzügigen Erholungsflächen und vielen interessanten Details besonders zu empfehlen.
Auf den ersten Blick sehen die Altneubauten, wie Wohnblöcke dieser Bauart schon in der DDR der 1980er–Jahre genannt wurden, alle gleich aus. Vor allem auch weil ihre Fassaden einheitlich weiß strahlen. Doch dieser erste Blick täuscht. Bei genauem Hinsehen lassen sich diverse Unterschiede entdecken. Details, die es so oder so eben nur an einzelnen Häusern gibt. Beispielsweise sind an einem Wohnblock die Balkone an den beiden Giebeln zusätzlich verbreitert worden — dort wurden kleine Kammern zum Abstellen von Balkonmöbeln und anderen Sachen, die über die Giebel hinausragen, angebaut. An anderer Stelle wurden flache Vorbauten vor die Hauseingänge gesetzt — und so Räume zur Unterstellung von Rollstühlen, in denen auch deren Akkus aufgeladen werden können, geschaffen. An einem dritten Gebäude sind großzügig verglaste Loggien, die vor die Fenster gesetzt worden sind und mit denen zusätzlicher Wohnraum gewonnen worden ist, zu sehen.
Auch die weißen Balkonverkleidungen sind nicht einheitlich gestaltet. Zwar sind alle weiß und alle mit transparenten Tafeln, die mit rot–braunen Ornamenten verziert sind, unterbrochen. Doch diese Ornamenttafeln befinden sich an unterschiedlichen Stellen. Genau wegen dieser Tafeln lohnt sich übrigens ein Spaziergang in der Abenddämmerung ganz besonders: Dank fest eingebauter LED–Leisten leuchten sie in der Dunkelheit und verleihen dem Wohnquartier eine romantisch anmutende Stimmung.
Was von außen nicht zu sehen ist: 17 Hausaufgänge wurden mit Aufzügen ausgestattet. Die Grundrisse der insgesamt mehr als 300 Wohnungen sind komplett neu gestaltet worden und sind vielfältig, von Zwei– bis Fünf–Raum–Wohnungen ist alles vorhanden, sogar Maisonette–Wohnungen gibt es. Die Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft EWG investiert in die 2017 begonnene Sanierung der neun Wohnblöcke im Quartier etwa 32 Millionen Euro.









