Immobilienmarkt
: Mieten unter dem Schnitt des Landes

Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen legt Statistik vor
Von
Stefan Lötsch
Eisenhüttenstadt
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Schönes Wohnen, Symbolbild

Jan Woitas/dpa

Eisenhüttenstadt liegt bei den Durchschnittsmieten nur leicht unter dem Durchschnitt im Land Brandenburg. Bei seiner Jahrespressekonferenz hat der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) auch eine durchschnittliche Bruttowarmmiete für eine 60 Quadratmeter große Wohnung vorgelegt, aufgrund von Daten seiner Mitgliedsunternehmen. In Eisenhüttenstadt gehören dem Verband die zwei großen Vermieter, die städtische Gebäudewirtschaft (Gewi) sowie die Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft (EWG) an. Demnach fällt in der Stahlstadt im Durchschnitt eine Bruttowarmmiete für 60 Quadratmeter in Höhe von 448 Euro an. Das sind fünf Euro mehr als im Jahr zuvor.   Die Durchschnittsmiete in Frankfurt für den Wohnungstyp liegt bei 449 Euro. Im Land Brandenburg werden im Schnitt 450 Euro verlangt. Wobei sich das Mietgefüge ändert je näher man nach Berlin kommt. In Erkner zum Beispiel liegt die Durchschnittsmiete schon bei 469 Euro. Einen gewaltigen Sprung gibt es dann in Berlin mit einer Durchschnittsmiete für 60 Quadratmeter von 534 Euro.

Die Nettokaltmiete liegt derweil im Landkreis Oder-Spree bei 4,93 Euro pro Quadratmeter. Für einzelne, kreisangehörige Städte weist der BBU keinen gesonderten Werte aus. Im Schnitt werden im Land Brandenburg 5,97 Euro aufgerufen, in der Stadt Frankfurt sind es nur 4,76 Euro pro Quadratmeter.