Katzen in Eisenhüttenstadt: Wie Tiffi und Judy dem Tod entkamen

Sollen vermittelt werden: die etwa fünf Monate alten Katzen Tiffi (hinten) und Judy. Gerade hat ihnen Tierheim-Mitarbeiter Maksymilian Langer etwas Futter hingestellt.
Hagen Bernard- Katzen Tiffi und Judy wurden krank und abgemagert in Bad Freienwalde gerettet.
- Beide litten an Katzenschnupfen, Judy zusätzlich an einer lebensbedrohlichen Mittelohrentzündung.
- Nach intensiver Pflege sind sie jetzt stabil und bereit zur Vermittlung an Tierfreunde.
- Tiffi benötigt eventuell Augensalbe, Judy hat eine vernarbte Hornhaut, ist aber nicht blind.
- Die verschmusten Katzen suchen ein liebevolles Zuhause, idealerweise in Wohnungshaltung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ohne Tierheimleiterin Jana Feister wären die beiden sechs Monate alten Katzen Tiffi und Judy sicherlich nicht mehr am Leben. Über eine Kastrationsaktion in Bad Freienwalde (Märkisch Oderland) waren die beiden Kurzhaarkatzen in ihre Hände gekommen.
Normalerweise werden im Freien aufgegriffene Katzen nach der Kastration wieder freigelassen. Doch bei Tiffi und Judy hätte das laut Jana Feister den sicheren Tod bedeutet.
Beide waren noch Babys, hatten Katzenschnupfen, hohes Fieber und waren abgemagert. Dazu hatte Judy eine Mittelohrentzündung. Diese hätte ihr fast das Leben gekostet, sie musste deswegen sogar für einige Tage in eine Klinik. Als Überbleibsel hält sie den Kopf etwas schief, immerhin sind Bewegungen flüssig geblieben.
Tierheimleiterin unterstützt kranke Katzen Tiffi und Judy
Die Steinsdorfer Veterinärmedizinerin Dr. Mariana Göritz-Kamisch hatte ihnen eine Schutzimpfung gegeben und anschließend regelmäßig untersucht. Jana Feister hatte die beiden Kätzchen bei sich zu Hause gefüttert und betreut. „Jetzt könnten die beiden an Tierfreunde vermittelt werden. Sie sind sehr sozial und kennen Hunde. Sie wären auch für eine Familie mit Kindern geeignet“, erklärt die Tierheimleiterin.
Allerdings hat der wochenlange Aufenthalt als Kitten in der freien Natur auch Spuren an den Augen hinterlassen. So kann es sein, dass Tiffi später einmal wieder eine Augensalbe benötigt, um die Augen zu befeuchten. Bei Judy ist die Hornhaut vernarbt, wahrscheinlich sieht sie etwas milchig. „Sie ist nicht blind“, bekräftigt Jana Feister.
Kätzchen mit Handicap suchen liebevolles Zuhause
„Die beiden Katzen sind sehr verschmust und noch sehr neugierig. Optimal wäre für sie eine Wohnungshaltung. Ich wünsche mir, dass eine Familie die Tiere so nimmt, wie sie sind und damit auch ihr Handicap akzeptiert. Es sind sehr liebe Tiere“, erklärt Jana Feister.

