Kinderhospizdienst Eisenhüttenstadt: Unfassbare Rekord-Spende aus Bestensee an Nora

Riesige Spende an den Kinderhospizdienst Nora aus Eisenhüttenstadt in Bestensee
Ute Hillgardt- Unfassbare Spende von 22.222 Euro an Kinderhospizdienst Nora in Eisenhüttenstadt.
- Initiatoren: Holger Aßmann von Gas Neumann und Feuerwehrmann Mathias Hentze aus Bestensee.
- Spende wird für den Urlaub der betroffenen Familien 2025 genutzt.
- Zukünftige Aktionen geplant, Spendenziel könnte 30.000 Euro erreichen.
- Kinderhospizdienst Nora unterstützt Familien mit schwerstkranken Kindern seit 2016.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Damit habe ich wirklich nicht gerechnet!“ Eileen Samol vom ambulanten Kinderhospizdienst Nora in Eisenhüttenstadt kann so schnell nichts aus der Fassung bringen. Aber das, was sie jüngst erleben durfte, das muss erst einmal sacken. Sie spricht von einer „unfassbaren Weihnachtsüberraschung“.
Zu der war es jüngst im etwa 100 Kilometer entfernten Bestensee (Dahme-Spreewald) gekommen. Da hat Eileen Samol für den Kinderhospizdienst eine enorme Spende entgegennehmen dürfen. Die Schnapszahl 22.222 Euro ziert den symbolischen Spendenscheck, mit dem sie dann zurück nach Eisenhüttenstadt gefahren ist. „Das hat alle Dimensionen übertroffen“, sagt sie.
Kinderhospizdienst-Spende: Hauptinitiator ist Holger Aßmann
Hauptinitiator der Spendenaktion ist laut der Nora-Koordinatorin ein Mann namens Holger Aßmann. Dessen Ziel sei es gewesen, in diesem Jahr eine Spendensumme von 20.000 Euro zu erreichen. Den Plan haben er und all die Spender erfüllt, sogar übererfüllt.
Aßmann ist Projektleiter bei der Bestenseer Firma Gas Neumann Versorgungstechnik und nicht erst seit diesem Jahr mit Nora verbunden, obwohl der Kinderhospizdienst in einem ganz anderen Landkreis tätig ist, nämlich in Oder-Spree und Frankfurt (Oder). Alles habe im Jahr 2019 begonnen, erzählt Eileen Samol. Da hätten Aßmann und seine Leute im Fernsehen etwas über die Nora-Weihnachtsfeier gesehen. Der eigentliche Kontakt sei über eine Ehrenamtlerin zustande gekommen. „Und dann haben sie angefangen, Geld zu sammeln.“ Die Summe ist Jahr für Jahr gewachsen.

Holger Aßmann (l.) und Mathias Hentze überbrachten Eileen Samol, Koordinatorin vom Kinderhospizdienst Nora aus Eisenhüttenstadt, in Bestensee eine riesige Spende.
Ute HillgardtAuf den Kilimandscharo für Spenden an Nora aus Eisenhüttenstadt
Diesmal könnte noch mehr Geld hinzukommen, denn 2025 folgen weitere bereits geplante Aktionen. Eileen Samol geht davon aus, dass dann insgesamt vielleicht sogar die 30.000-Euro-Marke erreicht werden könnte.
So will beispielsweise Mathias Hentze, Gemeindewehrführer in Bestensee und Inhaber der X-Treme Worker Industrieklettern KG im Januar den Kilimandscharo, den höchsten Berg Afrikas, besteigen, um Spenden für den Kinderhospizdienst Nora zu sammeln. Anett und Mathias Hentze wurden laut Eileen Samol in Bestensee nicht ohne Grund als „Herzensbotschafter“ für ihr Engagement als Spender und persönliche Unterstützer des Kinderhospizdienstes ausgezeichnet.
Und wofür wird die gigantische Spendensumme von 22.222 Euro nun eingesetzt? Vor allem für den nächsten Urlaub mit den Kindern und deren Familien im Jahr 2025, den der Kinderhospizdienst jährlich organisiert, informiert die Nora-Koordinatorin.
Kinderhospizdienst Nora: Woher der Name stammt
Der ambulante Kinderhospizdienst Nora des Johanniter-Regionalverbandes Oderland-Spree wurde 2016 in Eisenhüttenstadt gegründet, „um Familien mit schwerstkranken Kindern oder Jugendlichen, deren Lebenszeit begrenzt ist, in ihrer häuslichen Umgebung zu unterstützen, Trost zu spenden, Ermutigung zu geben und ihnen auf dem Weg des Abschiednehmens zur Seite zu stehen“, sagte Eileen Samol damals. Seitdem ist der Kinderhospizdienst am Trockendock 1a zu finden.
Nora – das steht für Nähe, Offenheit, Rückhalt und Akzeptanz. Und es ist der Name des ersten Mädchens, das der Kinderhospizdienst betreut hat. Derzeit begleitet das Team um Eileen Samol 17 Familien im Landkreis Oder-Spree und Frankfurt (Oder).
Kinderhospizdienst Nora
Der Kinderhospizdienst Nora gehört zur Johanniter-Unfallhilfe und ist in Eisenhüttenstadt zu finden, Am Trockendock 1a, Haus 2.
Koordinatorin ist Eileen Samol, Tel. +49 17 36194-909 oder +49 3364 42986-42
Der ambulante Kinderhospizdienst NORA ist auf Unterstützung in Form von Zeit- und Geldspenden dringend angewiesen, zum Beispiel für die Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Familienbegleiterinnen und -begleiter, Reisekosten, Informationsmaterial, Fachliteratur, Veranstaltungen sowie Bekleidung. Informationen sind auf der Internetseite der Johanniter zu finden.


