Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Und so ist das auch mit Musik, Musik ist für viele ebenfalls Liebe. Sie funktioniert nur mit Gefühl, sie kann einen zum Lachen oder zum Weinen bringen, sie bleibt, wenn vieles andere vergeht und sie macht Appetit. Letztlich geht also auch Musik durch den Magen. Insofern ist die Veranstaltung, die es in Eisenhüttenstadt gibt, eine wirklich gelungene Mischung: Am 24. September findet nämlich das mittlerweile 4. Straßenmusik-Event in der Lindenallee statt.
Dafür öffnet der Küchentreff Bellé wieder länger seine Türen.
Bei Wind und Wetter hatten sich in den Vorjahren immer mal Musiker direkt in das Küchengeschäft zurückgezogen, das somit zur Bühne geworden war. Küchentreff und Straßenmusik gehören in Eisenhüttenstadt also genauso zusammen wie Liebe und Musik.

Lob an Andrea Titzki

„Andrea Titzki hat meinen vollsten Respekt“, sagt Christina Bellé-Kohls, die Inhaberin des Geschäfts, über die Vorsitzende der Axel-Titzki-Stiftung, die das Straßenmusik-Event initiiert hat. „Die Frau ist der Hammer. Die Stadt kann froh sein, dass es Frau Titzki hier gibt.“
Andrea Titzki selbst möchte auf die gemeinsame Aktion mit dem Küchentreff auch nicht mehr verzichten. Die Straßenmusik gehört für sie mittlerweile zu einem echten Höhepunkt im Terminkalender. Nicht nur, weil es eine Veranstaltung der Stiftung ist, in der auch der musikalische Nachwuchs zum Zug kommt, um den man sich besonders kümmert, sondern weil es eine Veranstaltung ist, die die Stadt und das Kulturleben bereichert.
Manch Band hat es in der Vergangenheit in der Lindenallee so gut gefallen, dass sie wiederkommen wollte, so wie 4. Stock. Die Musiker machen nach eigenen Angaben „Indie-Pop mit Singer-Songwriter-DNA aus Berlin-Schöneberg“. Als Andrea Titzki von der Band berichtet und dass sie wieder dabei sein wird, leuchten ihre Augen.
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Sängerin aus Kanada ist auch dabei

Zudem wird Jasmine Lajeunesse, eine R&B-Künstlerin, die ursprünglich aus Montreal stammt und mittlerweile in Berlin lebt, zum Mikrofon greifen. Die Sängerin macht auch in der Hauptstadt Straßenmusik. Über die einschlägigen sozialen Medien ist Andrea Titzki so auf sie aufmerksam geworden. „Die Stimme ist großartig“, betont sie. Sie hätte die Künstlerin angeschrieben und bislang habe noch nie jemand Nein gesagt.
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Diese beiden Acts sind die Hauptacts, aber sie werden definitiv nicht die einzigen Musiker sein, die die Lindenallee an diesem Tag beleben. Jeder, der möchte, dürfe vorbeikommen und Musik machen. Alles ohne langfristige Anmeldung. Auch vom Nachwuchswettbewerb „Axel“ werden sich wohl einige Künstler zeigen. Genau dieses unplanbare Programm macht das Straßenmusik-Event zu etwas so Besonderem. Es wird nämlich zu einem Mitmach-Event. „Davon lebt das Ganze“, findet die Initiatorin.

Aktion „Musik gegen Krebs“

Um 10 Uhr geht die Live-Musik am Küchentreff gegenüber vom Friedrich-Wolf-Theater los. „Wir rechnen mit gutem Wetter, tollen Akteuren auf unserer kleinen Bühne, leckerer gastronomischer Versorgung durch den Karnevalsverein Diehlo und euch“, heißt es seitens der Axel-Titzki-Stiftung, die an diesem Tag auch Spenden für die Aktion „Musik gegen Krebs“ sammelt. Ein Besuch lohnt allemal und erfüllt noch einen guten Zweck.
Der Karnevalsverein aus Diehlo ist übrigens erstmalig beim Straßenmusik-Event dabei. Das habe Christina Bellé-Kohls organisiert, zeigt sich Andrea Titzki dankbar. Da man sich beim Karneval bekanntlich auf gute Laune versteht, dürfte somit auch der Verkauf von Essen und Getränken eine ganz besondere Note erhalten.