Partystimmung: Wiesenau feiert die Zeidelkirmes

Symbolbild
pixabayAb Freitag wird in Wiesenau drei Tage lang ordentlich gefeiert: Bis zu 400 Besucher pro Tag erwarten die Organisatoren zur Zeidelkirmes auf dem Sportplatz an der Hauptstraße. Der Begriff Zeidel leitet sich vom Wort Zeidler ab. Das war im Mittelalter ein gewerblicher Honigsammler, quasi ein Waldimker, der den Nektar wilder Bienen in dazu präparierten Nadelbäumen schöpfte. Mit dem Fest feiert die Gemeinde zugleich das 100–jährige Jubiläum der Ortsumbenennung von Krebsjauche in Wiesenau.
Das Programm (Freitag: 17.30 bis 20 Uhr; Sonnabend: 10 bis 22.30 Uhr; Sonntag: 12 bis 18 Uhr) verspricht unterhaltsame Stunden für Jung und Alt — mit Pokalradrennen, Aktionen der Freiwilligen Feuerwehr, Aufführungen des „Circus Fantadu“, Hubschrauber–Rundflügen und Feuerwerk am Sonnabend. „Wir hoffen, dass viele Besucher unser Angebot eines Wochenend–Tickets zum Preis von zehn Euro wahrnehmen. Erwachsene zahlen pro Tag vier Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind frei“, sagt Wiesenaus ehrenamtlicher Bürgermeister Karsten Wolff. Er schätzt, dass die Hubschrauber–Rundflüge wieder sehr gefragt sein werden. Der Helikopter wird am Sonnabend von 10 bis 15 Uhr vom Sportplatz aus starten. Karsten Wolff: „Die Maschine fliegt große Runden und man kann dann dabei vielleicht auch sein eigenes Haus ablichten. Von oben sieht die Welt ja immer ganz anders aus.“