Silvester 2022 in Eisenhüttenstadt
: Das war zum Jahreswechsel los – Feuerwehr, Polizei und Rettungseinsätze

Traditionell passiert in der Silvesternacht in Eisenhüttenstadt mehr als an vielen anderen Tagen im Jahr. Wie wirkte sich nach drei Jahren Pause der Verkauf von Feuerwerkskörpern der Gefahrenklasse F2 an Privatpersonen aus?
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Musste in der Silvester- und Neujahrsnacht wie auf diesem Symbolfoto mehrmals ausrücken: die Feuerwehr in der Region Eisenhüttenstadt. Größere Brände gab es nicht.

Thomas Banneyer/dpa

Die Silvesternacht im Raum Eisenhüttenstadt ist relativ ruhig verlaufen. Obwohl nach drei Jahren erstmals wieder für Privatpersonen das Abbrennen von Feuerwerkskörper der Gefahrenklasse F2 möglich war, hielten sich die Einsätze der Feuerwehren in Grenzen. Als besondere Situation entpuppten sich nur aufgrund der recht hohen Temperaturen und der relativ geringen Niederschläge in den zurückliegenden Tagen das recht trockene Gras an Straßenrändern und auf freien Flächen.

So mussten laut dem Neuzeller Amtswehrführer David Schulz am Sonnabend um 17 Uhr zehn Quadratmeter Ödland in Möbiskruge gelöscht werden, das wahrscheinlich durch Feuerwerkskörper entflammt war. In der Nacht zum Neujahr war die Amtsfeuerwehr in Neuzelle um 0.12 Uhr zu einem Heckenbrand nach Steinsdorf gerufen worden – der Auslöser könnte ähnlicher Natur sein.

Feuerwehr Neuzelle rückt dreimal raus

Ein drittes Mal waren die Neuzeller Kameraden zu einem Balkonbrand nach Eisenhüttenstadt gerufen worden, doch bereits während der Anfahrt konnte die Tour abgebrochen werden.

Der Eisenhüttenstädter Wachabteilungsführer am Neujahr meldet für die Silvesternacht 14 Einsätze, doch es seien alles kleinere Vorfälle gewesen wie Wiesen- und Heckenbrände sowie in Flammen stehende Container. Es sei zwar zu Silvester mehr los gewesen als in den Tagen davor, doch für eine Silvesternacht sei es insgesamt sehr ruhig zugegangen.

Laut dem Schlaubetaler Amtswehrführer Christian Weiß sei in seinem Gebiet alles sehr ruhig geblieben, wie im Vorjahr wie schon im Vorjahr habe es seitens der Feuerwehr keine Ausfahrt gegeben. „Es ist auch Glückssache, doch unsere Bürger haben sich wieder sehr diszipliniert verhalten“, erklärt er.

Fahren unter Drogen

Auch die Freiwillige Feuerwehr in Brieskow-Finkenheerd habe laut Wehrführer Andy Lindner eine recht ruhige Silvesternacht verbracht. Die Kameraden seinen lediglich wegen einer umgekippten Batterie gerufen worden.

Die Polizei meldet für diese Region ebenfalls außer Fahrdelikte unter Drogen- beziehungsweise Alkoholeinfluss keine besonderen Vorkommnisse.