Stadtfest
: Die Anreise muss geplant sein

Erneut müssen sich Stadtfest-Besucher von außerhalb auf Einschränkungen im Bahnverkehr nach Eisenhüttenstadt einstellen.
Von
Janet Neiser
Eisenhüttenstadt
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Symbolfoto

dpa/Patrick Pleul

Teilweise fahren nur Busse

Die Frage, die sich jeder stellt, der die Strecke der Regionalverbindung RE1 kennt, ist da natürlich: Fahren vom 23. bis 25. August, also an den Stadtfesttagen, überhaupt Züge? In den vergangenen Jahren gab es da immer wieder Einschränkungen. Und auch diesmal, zum 20. Stadtfest, wird es zumindest teilweise Schienenersatzverkehr geben.

In dem Zeitraum finden nach Angaben der Deutschen Bahn am 24. August von zirka 18.45 Uhr bis 25. August, 10.45 Uhr, auf dem Streckenabschnitt Frankfurt (Oder) – Pillgram Gleisarbeiten statt. Von einem Schwellenwechsel und Stopfen ist die Rede. In diesem Zeitraum falle jeder zweite Zug der Linie RE1 zwischen Fürstenwalde und Frankfurt aus und werde durch Busse ersetzt, teilt die Pressestelle mit. Am Sonnabend würden je zwei Züge auf diesem Streckenabschnitt in beide Richtungen ausfallen. Am Sonntag ist von fünf Zugausfällen die Rede.

Auf die Frage, ob aufgrund des Stadtfestes in Eisenhüttenstadt mehr Busse im Rahmen des Schienenersatzverkehrs eingesetzt werden, teilt die Bahn mit: „Die Ersatzverkehrskapazitäten werden überprüft und erforderlichenfalls verstärkt.“ Die An- und Abreise in die Stahlstadt sollte also gut geplant werden – zumindest für die, die aus Richtung Berlin kommen.

Einschränkungen gibt es aber nicht nur im Bahnverkehr, sondern auch auf den Straßen in Eisenhüttenstadt. Im Rahmen des Stadtfestes werden erneut zahlreiche Straßen gesperrt. "Wir gehen davon aus, dass am späten 19..August oder aber am 20. August die ersten Sperrungen eingerichtet werden“, erklärt Martina Harz, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste. Es werde nicht alles auf einmal gesperrt, sondern sukzessive. Betroffen ist die Lindenallee auf voller Länge. Auch bei den Nebenstraßen, die in die Magistrale führen, wird es bestimmte Einschränkungen geben.

Zudem soll es noch einmal Gespräche mit dem Management des City Centers geben, was die Zufahrt von der Werkstraße aus betrifft. Auf jeden Fall gesperrt wird die Beeskower Straße. Und dort gibt es in diesem Jahr eine Neuerung.

Die Festmeile wird erweitert

Nach Angaben des Rathauses soll diesmal auch der Abschnitt zwischen Kreuzung Lindenallee und Kreuzung Karl-Marx-Straße als Festmeile genutzt werden. Für die Anwohner ist eine Sonderregelung geplant, sodass sie die Parkplätze nutzen können.

Die Erweiterung der Festmeile hat auch Auswirkungen auf das Sicherheitskonzept. "Wie der Abschnitt gesichert wird, ist Gegenstand der Sicherheitsberatung Anfang des kommenden Monats“, betont Martina Harz. In der Werkstraße werden die Verantwortlichen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein Coil von ArcelorMittal zurückgreifen, so wie bereits in den Vorjahren.

Was die Plakatwerbung betrifft, so soll diese in der zweiten Augustwoche starten – sowohl in Eisenhüttenstadt als auch in Berlin, Cottbus, Fürstenwalde, Frankfurt und Guben. Auch mit der Bahn soll es diesbezüglich eine Zusammenarbeit geben.

Wo gibt es das Stadtfest-Souvenir?

Mit dem Kauf eines Stadtfest-Armbandes kann sich jeder an der Finanzierung des Eisenhüttenstädter Stadtfestes (23. bis 25. August) beteiligen. Der Verkauf der Armbänder startete am 10. Juni. Erhältlich sind die leuchtenden Stadtfest-Souveniers: bei der Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft, der Stadtwirtschaft, im Marktkauf, in der Stadtbibliothek, im "Prinz Albrecht" in Neuzelle, beim Power-Getränkemarkt Reschke, im Werkzentrum von ArcelorMittal, bei der Sparkasse Oder-Spree, im OTTO-Shop, im Krankenhaus sowie beim Tourismusverein. Das flexible Armband kostet 3 Euro.