Tierheim Eisenhüttenstadt
: Hund aus Bulgarien – Monky und Babbel könnten auch zu Kindern

Die erst sechs Monate alten Hunde Monky und Babbel stammen aus einem Transport aus Bulgarien. Das Tierheim Eisenhüttenstadt will sie vermitteln. Sie sind gesund und sehr wissbegierig.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Wollen im Tierheim Eisenhüttenstadt vermittelt werden: die Hund Monky (links) und Babbel.

Hagen Bernard

Im Tierheim Eisenhüttenstadt an der Oderlandstraße leben einige Hunde, die dort Dauergäste sind. So beispielsweise Angsthunde wie Professor, Rolf, Artur, Pinsel sowie Bolek oder andere wie Wuschel, Rocky und Cassi, die sehr viel Pech hatten.

Die Hündin Monky und der Rüde Babbel gehören sicherlich nicht dazu. Die beiden sechs Monate alten Mischlinge sind die letzten Verbliebenen aus einem erst vor wenigen Wochen angekommenen achtköpfigen Transport aus Bulgarien, die noch nicht vermittelt sind.

Babbel und Monky sind noch sehr entwicklungsfähig

Auch beim schwarz-weiß gescheckten Babbel und der fast weißen Monky ist damit zu rechnen, dass sie bald ein neues Zuhause gefunden haben. Schließlich sind sie laut Tierheimleiterin Ute Valentin mit sechs Monaten noch sehr entwicklungsfähig, haben noch keine besonderen Ansprüche und sind vor allem gesund.

Da sie regulär aus dem Ausland kommen, sind sie kastriert, natürlich auch geimpft und gechippt und sie haben in Deutschland bereits eine Behandlung gegen Zeckenbefall erhalten.

Gegenüber Fremden im Tierheim sind beide noch relativ zurückhaltend. „Wenn man sich hinsetzt, kommen sie nach einiger Zeit auch von allein angelaufen“, weist Ute Valentin darauf hin, dass beide durchaus auch den Kontakt zum Menschen suchen.

Auch als Familien-Hund geeignet

Natürlich muss mit ihnen noch allerhand geübt werden. So sind sie im Tierheim noch nicht an der Leine gegangen. Daher weiß Ute Valentin auch nicht, ob sie bereits leinenführig sind. Doch erfahrungsgemäß kommen die vom Balken vermittelten Vierbeiner größtenteils von der Straße und haben das kultivierte Gassi gehen noch nicht gelernt.

Laut Ute Valentin würden beide vom Charakter her sich auch als Familienhund eigenen, der auch gut mit Kindern zurechtkommt. Auf alle Fälle muss man in sie noch etwas Zeit investieren, um dann mit ihnen über viele Jahre noch recht viel Freude zu haben.

Hunde aus dem Tierheim können auch einzeln vermittelt werden

Beide sind auch einzeln vermittelbar. Auch die jetzigen Namen wären für die neuen Halter kein unbedingtes Muss. „Bei Hunden aus Bulgarien und Rumänien kommen oft recht komische Namen. Wichtig ist, dass im Hundepass ein Name steht und das Tier dem Pass zugeordnet werden kann“, erklärt Ute Valentin.

„So mancher, der sich von uns einen Hund holt, gibt seinem Schützling dann einen neuen Namen.“ Auch im Tierheim war nicht anzunehmen, dass diese Hunde zwingend auf die Namen Babbel und Monky reagieren.