Volleyball: Als Tabellenführer in die Endrunde
Bei den Punktspielen in Herzberg hatten die Eisenhüttenstädterinnen sich die Tabellenführung in der Brandenburgliga geholt. Verzichten mussten sie dort auf Kapitän Jasmin Langhagel, die sich am Knie verletzt hat. Ihre Rolle übernahm Vivien Busch.
Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den 1. VC Wildau ans Netz. Da die Wildauer einen sehr guten Block hatten, musste der VSB den ersten Satz mit 20:25 abgeben. Im zweiten Satz lief es besonders bei den Angriffen besser (25:21). Im dritten Satz hatte der VSB einige Aufschlagserien, die viele Punkte brachten (25:20). Mit dem siegreichen 4. Satz (26:24) sicherte sich der VSB drei Punkte.
Schwerer war die Aufgabe gegen den Gastgeber 1. VC Herzberg, der in der Tabelle Rang 4 einnimmt. In der Pause hatten die Eisenhüttenstädterinnen die Möglichkeit, sich sein Spiel gegen Wildau anzuschauen. Doch im ersten Satz brauchte der VSB eine Weile, um sich an die Spielweise anzupassen (16:25). Im nächsten Satz klappten besonders die Angriffe gut. Die Aufschläge gingen gezielt ins Feld (25:18).
Mit variablen Angriffen und einer guten Annahme und Abwehr bereitete der VSB dem 1. VC Herzberg im dritten Satz große Schwierigkeiten und gewann diesen Satz (25:13). Im vierten Satz hatte der VSB plötzlich Schwierigkeiten, und die Herzbergerinnen nutzten die VSB-Fehler zum 27:25. Im 5. Satz warfen die Herzbergerinnen mehr Willenskraft in die Waagschale und setzten sich mit 15:13 durch. Immerhin nahmen die Eisenhüttenstädterinnen vier Punkte aus Herzberg mit.
Einen Tag später ging es zur Landesmeisterschaftsvorrunde nach Cottbus. Der VSB startete auch gleich mit dem ersten Spiel gegen den Landesklasse-Vertreter VSV Havel Oranienburg. Der VSB war einschließlich Libera nur zu Siebt und konnte in der Aufstellung nicht mehr variieren. Die Spielerinnen zogen mit druckvollen Aufschläge und souveränen Angriffsaktionen durch zum 2:0 (25:14, 25:9).
Dann ging es gegen die Brandenburgliga-Reserve von Motor Hennigsdorf ans Netz. Der VSB zeigte sich nicht mehr ganz so souverän und motivierte den Gegner mit einer hohen Fehlerquote. Der erste Satz ging mit 25:22 an Hennigsdorf. Im zweiten Satz fand der VSB wieder zu seinem Spiel. Mit effektiven Aufschlagserien setzte er sich deutlich ab und gewann 25:14. Der dritte Satz und somit der Tie-Break war noch einmal etwas wackelig, aber letztlich reichte es zum 15:11 für den VSB. Damit hatte er bereits einen Platz für die Endrunde sicher.
Das dritte Spiel folgte im Anschluss gegen Ligakonkurent Energie Cottbus II. Viele Spielerinnen waren dem VSB allerdings unbekannt, die Lausitzer hatten viele Spielerinnen aus der dritten Mannschaft in ihren Reihen. Auch diese Begegnung verlief nicht ganz nach den Wünschen des VSB. Er hatte immer wieder Probleme am Netz, um die wichtigen Punkte einzufahren. Cottbus gewann den ersten Satz 25:20. Satz zwei verlief nicht viel besser. Zum Ende hin hatte der Favorit lediglich das glücklichere Händchen zum 25:23. Im Tie-Break zeigte der VSB einige gute Aktionen und gewann mit 15:10. Die Endrunde ist am 4. und 5. Mai in Cottbus.