Weihnachten Neuzelle: Zweite Kette zerstört – Bürgermeister spricht von Sauerei und Sabotage

Am 3. Dezember 2023 wird in Neuzelle zum Lichterfest eingeladen. Doch nun sind der Bürgermeister und das Amt schockiert. Denn irgendjemand hat den Weihnachtsschmuck am Klosterteich zerstört.
Janet NeiserIn Neuzelle freuen sich viele Menschen besonders auf den 1. Advent, denn da wird traditionell zum Lichterfest eingeladen. Auch in diesem Jahr findet das gemütliche Beisammensein am Fuße des Weihnachtsbaums am Klosterteich statt. Am 3. Dezember geht es auf Einladung des Ortsbeirates um 15.30 Uhr los. Für einen Imbiss, warme Getränke und Musik wird gesorgt.
Doch die Vorfreude auf das Lichterfest und auf den großen Märchenadventsmarkt am 9. und 10. Dezember 2023 am zweiten Adventswochenende ist nun getrübt worden, und zwar mächtig. Dietmar Baesler, der Gemeinde-Bürgermeister ist sauer. Aber was ist passiert?
Bürgermeister ist entsetzt
Wahrscheinlich in der Nacht zum 1. Dezember 2023 ist eine zwischen den Linden gespannte Lichterkette entlang des Brauhausplatzes zerstört worden, und zwar auf der Seite des Teiches. „Die wurde an zwei Stellen durchgeschnitten“, berichtet Dietmar Baesler. Auch das Netzwerk sei dadurch kaputt gegangen. Zum ersten Advent wird ein Teil des Lichterglanzes auf dem Weg zum Kloster fehlen. „Das ist eine Sauerei sondergleichen“, schimpft Dietmar Baesler. Er könne nicht verstehen, wer so etwas macht.
„Das ist kein Jungenstreich mehr, das ist schon fast Sabotage“, sagt er. Wenn jemand das Weihnachtsfest und seine Traditionen nicht mag, dann möge er das sagen und dazu stehen, aber nicht einfach Dinge zerstören, macht Baesler klar.
„Hier versuchen Menschen alles schönzumachen, und dann passiert so etwas ...“ Dietmar Baesler ist entsetzt.
Lichterkette muss neu gekauft werden
Das Lichterfest werde natürlich trotzdem stattfinden, sagt Baesler. Zum Glück sei der Weihnachtsbaum nicht betroffen.
Eine Reparatur der kaputten Lichterkette sei allerdings nicht möglich. Man müsse ein neue Kette besorgen und hoffe, dass das schnell gelinge. Schließlich soll zum Märchenadventsmarkt wieder alles märchenhaft aussehen.
Der Bürgermeister weist aber darauf hin, dass der Ersatz natürlich Geld kostet, Geld, das nicht im Haushalt eingeplant ist. Er hofft nun, dass sich der ein oder andere findet, der sich an den Ausgaben beteiligt. Die Firma Kaufmann, in der er arbeitet, werde das auf jeden Fall tun.
Und als wäre das nicht schon genug, ist nun auch noch die Lichterkette auf der anderen Seite des Brauhausplatzes zerstört worden. Wieder durchgeschnitten, berichtet Dietmar Baesler am Wochenende. Diesmal hatten die Täter – möglicherweise war es auch nur einer – in der Nacht zum 2. Dezember zugeschlagen. Der Bürgermeister ist fassungslos und sauer über diesen erneuten Akt von Vandalismus. Die zweite Kette konnte zumindest teilweise wieder in Betrieb genommen werden. „Die haben wir notdürftig wieder hergestellt“, sagt er.

