Winter in Eisenhüttenstadt: Oder-Spree-Kanal wegen Eis gesperrt

Trügerische Idylle: der Oder-Spree-Kanal bei Eisenhüttenstadt ist zugefroren. Doch die Feuerwehr warnt eindringlich vor Gefahren. Es gab schon einen Vorfall.
Stefan Lötsch- Der Oder-Spree-Kanal ist seit dem 3. Januar 2026 wegen starker Eisbildung für die Schifffahrt gesperrt.
- Die Sperrung gilt bis 31. Januar, könnte aber bei anhaltendem Frost verlängert werden.
- Ein Eisbrecher wird nicht eingesetzt, da keine Berufsschifffahrt angekündigt ist.
- Die Feuerwehr warnt eindringlich vor dem Betreten der Eisflächen – Lebensgefahr!
- Kinder wurden bereits auf dem Eis gesichtet, besonders an der Kanalbrücke.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die anhaltend teilweise tiefen Frosttemperaturen haben Konsequenzen für die Wasserstraßen in der Region. Der Oder-Spree-Kanal ist seit 3. Januar, 12 Uhr, für die Schifffahrt gesperrt. In der Anordnung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Spree-Havel heißt es: Aufgrund der starken Eisbildung und der anhaltenden Frostperiode werden vom 03.01.2026 ab 12.00 Uhr der Spree-Oder-Kanal, der Neuhauser Speisekanal sowie der Kleine Müllroser See gesperrt.
Die Sperrung gilt vorerst bis 31. Januar, könne aber je nach Wetterentwicklung verlängert werden, sagt Gordon Starcken von der Außenstelle Fürstenwalde des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Spree-Havel, zu der auch der Bereich Eisenhüttenstadt gehört.
Schon nach Weihnachten wurden Eisstärken zwischen zwei und fünf Zentimetern gemessen, die sich inzwischen deutlich verstärkt haben. Da keine Berufsschifffahrt angekündigt war, wurde auf den Einsatz eines Eisbrechers verzichtet, zumal ein Aufbruch zur Folge hat, dass das Eis danach umso stärker wird. Die Spree ab Fürstenwalde Richtung Berlin ist noch befahrbar.
Große Gefahr: Die ersten Kinder waren schon auf dem Eis
Die Feuerwehr Eisenhüttenstadt warnt derweil eindringlich, die Eisflächen zu betreten: „Die aktuellen Eisflächen in unseren Regionen sind noch nicht tragfähig – wir raten dringend davon ab, diese zu betreten. Besonders tückisch – Eisflächen sind in den Randbereichen oft dünner als in der Mitte – selbst vermeintlich dickes Eis trägt oft in den Außenbereichen nicht“, heißt es auf der Internetseite der Feuerwehr. Gerade Kinder würden die Gefahr unterschätzen.
Man habe die Warnung präventiv veröffentlicht, sagt der stellvertretende Wehrführer Sven Koch. Doch aktuell ist die Warnung, kommentierte eine Userin. Sie habe schon Kinder auf dem Eis gesehen, auch im Bereich der Kanalbrücke. Die Feuerwehr gebe grundsätzlich keine Empfehlung, ob das Eis tragfähig ist und betreten werden kann, betonte Sven Koch.

