Ausdauersport: Bloß nichts vergessen

Haben den Wechsel zwischen Schwimmen und Laufen geübt: Die Viertklässler Elina Jähnigen, Melina Scheerer, Lucas Lange und Zoe Kuhnert (von links) von der Erkneraner Löcknitz-Grundschule sitzen nach dem Training auf der Wiese am Dämeritzsee.
Kai BeißerDort heißt es dann, in die Turnschuhe zu schlüpfen und auf die Laufstrecke zu gehen. Dabei möglichst die fürs Schwimmen vorgeschriebene Badekappe ab– und unbedingt die Startnummer umzumachen — auch das probt die Lehrerin an diesem Nachmittag mit den Viert– bis Sechstklässlern von der Löcknitz–Grundschule.
20 Freiplätze schnell weg
Gut die Hälfte von ihnen war schon im vergangenen Jahr über eine drei Distanzen dabei, die anderen sind Neulinge. Wieviele Schüler tatsächlich an den Start gehen, weiß Doreen Ehlert nicht, „aber die 20 Freiplätze, die wir vom Veranstalter bekommen haben, waren jedenfalls ganz schnell weg“, sagt die 50–Jährige, die am Sonntag beim 3. Erkner–Triathlon zum dritten Mal über die Jedermann–Distanz an den Start geht.
Klettverschluss spart Zeit
Tags zuvor wird sie ihre Schützlinge betreuen. „Denkt daran, rechtzeitig eure Startnummern abzuholen“, gibt die passionierte Hobby–Sportlerin ihnen mit auf den Weg. Der Wechsel vom Schwimmen zum Laufen soll natürlich möglichst schnell gehen. Also müssen die Sachen ordentlich sortiert und abgelegt werden. Schuhe mit Klettverschluss haben sich als zeitsparende Variante erwiesen. Und: Die Jungs müssen laut Reglement beim Laufen ein T–Shirt trage. Auch darauf weist Doreen Ehlert noch einmal ausdrücklich hin.
Vorerst ist indes noch einmal ein wenig Ruhe eingekehrt an der Badestelle am Dämeritzsee. Aber am Wochenende sollte sich die schreckhafte Ente lieber gleich ein anderes Plätzchen suchen, werden doch nach den Swim & Run–Kids am Sonnabend tags darauf die Starter über die dreiDistanzen beim Stadler–Erkner–Triathlon das Wasser des Dämeritzsees ordentlich aufwühlen.