Ausfälle bei NEB und ODEG: Ersatzverkehr und Änderungen bei der Bahn RE1 und RB36

Bitte einsteigen: Zwei Fahrgäste mit Fahrrädern betreten am Haltepunkt Helenesee einen Zug der Linie RB 36. In den ersten Wochen im September 2024 gibt es Zugausfälle und Fahrplanänderungen auf den Linien RB 36 und RE 1. Worauf müssen Pendler sich einstellen? (Archivbild)
Frank GronebergPendler und andere Bahnreisende im Osten Brandenburgs müssen sich ab dem 2. September 2024 auf weitere Einschränkungen einstellen. Betroffen ist zum einen die Linie RB 36 zwischen Frankfurt (Oder) und Müllrose sowie zwischen Storkow und Königs Wusterhausen. Zum anderen gibt es einen Zugausfall auf der Linie RE 1 zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder).
Auf der Linie RB 36 hatte die Betreiberin, die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), erst vom 22. August bis zum 30. August Ersatzverkehr zwischen Frankfurt (Oder) und Müllrose fahren müssen. Grund dafür waren Bauarbeiten der Deutsche Bahn AG in diesem Abschnitt. Diese Arbeiten sind aber noch nicht abgeschlossen.
Zugausfall zwischen Frankfurt (Oder) und Müllrose
Und deshalb sind in den kommenden zwei Wochen weitere Einschränkungen nötig. Konkret für die Zeit vom 3. September bis zum 17. September kündigt die NEB weitere Zugausfälle auf der Strecke zwischen Frankfurt (Oder) und Müllrose an. Die gute Nachricht ist aber: Betroffen sind diesmal nur zwei Züge pro Tag.
Laut dem Baustellenfahrplan der NEB sind das die letzten Züge je Richtung an jedem Tag. Der Zug mit Abfahrt um 21.33 Uhr in Königs Wusterhausen endet demnach um 22.52 Uhr in Müllrose. Von dort geht es um 22.57 Uhr mit dem Ersatzbus weiter nach Frankfurt (Oder).
Frühere Abfahrt von Frankfurt (Oder) nach Müllrose
Ab Frankfurt (Oder) fährt der Ersatzbus dann drei Minuten früher als der Zug bereits um 23.23 Uhr zurück nach Müllrose. Dort können Fahrgäste umsteigen in den Zug der Linie RB 36 nach Beeskow. Dieser fährt 16 Minuten später ab als laut Fahrplan, nämlich um 23.55 Uhr, und kommt um 0.13 Uhr in Beeskow an (laut Fahrplan: 23.57 Uhr).
Zu beachten ist, dass die Busse des Ersatzverkehrs auf direktem Weg und ohne Zwischenhalt zwischen Müllrose und Frankfurt (Oder) fahren. Die Halte an den Haltepunkten Helenesee und Frankfurt (Oder)-Neuberesinchen entfallen.
Zugausfall zwischen Storkow und Königs Wusterhausen
Deutlich stärker betroffen sind Fahrgäste, die zwischen Storkow und Königs Wusterhausen mit den Zügen der Linie RB 36 fahren möchten. In diesem Abschnitt fallen vom 2. September bis zum 19. September alle Züge aus und werden durch Busse des Schienenersatzverkehrs (SEV) ersetzt. Die Busse fahren in Königs Wusterhausen 20 Minuten früher ab als laut Fahrplan, also immer 13 Minuten nach der vollen Stunde.
Bis Storkow erfolgen die Abfahrten entsprechend früher. In der Gegenrichtung verlängern sich die Fahrzeiten von Storkow nach Königs Wusterhausen um bis zu 22 Minuten. Die genauen Zeiten sind auf dem Baustellenfahrplan der NEB veröffentlicht.
Ersatzbus ab Eisenhüttenstadt fährt eine Stunde früher
Auf der von der ODEG betriebenen Linie RE 1 zwischen Eisenhüttenstadt, Frankfurt (Oder) und Berlin entfallen vom 2. September bis zum 5. September in den Abend-, Nacht- und frühen Morgenstunden einzelne Züge. Ab Eisenhüttenstadt betrifft das nur jenen Zug, der am 3. September um 4.26 Uhr abfährt. Dieser Zug fällt aus. Stattdessen fährt bereits um 3.25 Uhr ein SEV-Bus von Eisenhüttenstadt über Frankfurt (Oder) nach Fürstenwalde. Dort kann dann in den Zug der Linie RE 1 nach Magdeburg umgestiegen werden.
Zu anderen Zeiten fallen einzelne Züge zwischen Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde oder zwischen Fürstenwalde und Berlin aus. Alle genauen Details können dem Baustellenfahrplan der ODEG entnommen werden. Die Züge der Linien RE 10 und RB 43 sind zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) nicht betroffen und fahren normal nach Fahrplan.
Linien RE 10 und RB 43 sind nicht betroffen
Grund für alle genannten Sperrungen und Zugausfälle sind Bauarbeiten der Deutsche Bahn AG bzw. der DB InfraGO AG an und auf den Strecken. Zu beachten ist, dass die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen nur sehr eingeschränkt, manchmal auch gar nicht möglich ist.


