Autobahn A10: Sperrung zwischen Erkner und Rüdersdorf wird verlängert

Brandenburgs längste Autobahnbrücke soll erneuert werden: Aktuell steht auf der A10 zwischen Rüdersdorf und Erkner nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa- Sperrung der A10 zwischen Rüdersdorf und Erkner bis 30. Oktober verlängert – weiter nur 1 Spur je Richtung.
- Grund: Zusätzliche Schäden an der Mühlenfließbrücke; Schweißarbeiten dauern länger.
- Direktor Normann: Schäden „gravierend“, Ersatzneubau muss schnellstmöglich erfolgen.
- Staus auch in umliegenden Orten wie Erkner und Rüdersdorf – Appell, lokale Straßen zu meiden.
- Ziel der Arbeiten: Sicherheit der Brücke bis zum Neubau gewährleisten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Schlechte Nachricht für Pendler und Reisende, die auf der Autobahn A10 unterwegs sind: Seit Mitte September steht hier wegen Bauarbeiten an der Mühlenfließbrücke zwischen Rüdersdorf bei Berlin und Erkner pro Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Einschränkungen sorgen täglich für massive Staus und sollten eigentlich nur zum 13. Oktober laufen. Ab dann, so der Plan, sollten pro Richtung zumindest wieder zwei Fahrspuren nutzbar sein. Doch daraus wird nichts.
Wie die Autobahn GmBh am Dienstag (7.10.) mitteilte, müssen die aktuell laufenden Schweißarbeiten an der Mühlenfließbrücke mindestens bis zum Ende des Monats verlängert werden. Grund dafür seien zusätzlich festgestellte Mängel am Bauwerk.
Diese seien trotz intensiver und regelmäßiger Prüfungen im Vorfeld erst im Zuge der laufenden Instandsetzung sichtbar geworden, heißt es. Betroffen ist das westliche Teilbauwerk (Richtungsfahrbahn Dreieck Spreeau).
A10 bei Rüdersdorf: Schäden an Mühlenfließbrücke „gravierend“
„Die festgestellten Schäden sind so gravierend, dass sie weitere Arbeiten zwingend erforderlich machen“, sagt der Direktor der Niederlassung Nordost der Autobahn GmbH des Bundes, Ronald Normann. Nur so könnte man die Sicherheit und Tragfähigkeit der Mühlenfließbrücke an der A10 für die Übergangszeit bis zum Ersatzneubau gewährleisten. „Es zeigt sich aber deutlich, dass der Ersatzneubau so schnell wie möglich kommen muss“, ergänzt Normann. Es zähle „jeder Tag“.
Laut Mitteilung werden die Arbeiten voraussichtlich bis zum 30. Oktober andauern. In dieser Zeit stünden in beiden Fahrtrichtungen weiterhin jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Nach Abschluss der Arbeit soll der Verkehr dann wieder über zwei Fahrspuren in Richtung Dreieck Spreeau bzw. Autobahndreieck Barnim rollen können.
Sperrung an A10 sorgt auch für Stau in Erkner
Die aktuellen Einschränkungen auf der A10 sorgen auch in umliegenden Orten für Frust und Zusatz-Stau. Das gilt vor allem für Ortsteile von Rüdersdorf sowie Woltersdorf und die Stadt Erkner, wo es wegen der Bauarbeiten an Flakenfließbrücke und Friedrichstraße ohnehin schon Probleme gibt.
Auch deshalb appelliert der Direktor der Niederlassung Nordost an die Autofahrer: „Bitte bleiben sie auf der Autobahn und belasten nicht die Anwohnerinnen und Anwohner der kommunalen Straßen.“ Selbst wenn man 10 Minuten spare, bedeute dies stundenlange Belastungen für die Menschen, die direkt an den Straßen wohnen.
Die Mühlenfließbrücke ist Teil des südlichen Berliner Rings der Autobahn A10. Mit den aktuellen Arbeiten soll sichergestellt werden, dass die längste Autobahnbrücke Brandenburgs bis zur Fertigstellung des geplanten Ersatzneubaus weiterhin sicher nutzbar bleibt.


