Autobahn Königs Wusterhausen
: Abfahrt an A10 Center Wildau gesperrt – wie lange noch?

Die Autobahn-Anschlussstelle Königs Wusterhausen am A10 Center Wildau ist wegen Bauarbeiten schön länger gesperrt. Wann wieder freie Fahrt ist.
Von
Jana Scholz
Königs Wusterhausen
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Staus auf der Autobahn A10 sorgen für lange Wartezeiten. (Symbolfoto)

ARCHIV - 18.01.2024, Sachsen, Dresden: ·Stau· ist auf dem Dach eines Polizeiautos zu lesen. Laut ADAC summierte sich die Staulänge auf den Autobahnen in Niedersachsen im vergangenen Jahr auf 84 476 Kilometer. (zu dpa: «Über 84 000 Staukilometer auf Niedersachsens Autobahnen») Foto: Robert Michael/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Staus rund um die Autobahn A10 sorgen für lange Wartezeiten. (Symbolfoto) Autofahrer in der Region Königs Wusterhausen, die täglich rund um das A10 Center in Wildau mehr Zeit für den Fahrtweg benötigen, können schon sehr bald aufatmen.

Robert Michael

Pendler in der Region stehen seit Wochen rund um die A10 am südlichen Berliner Ring im Stau. Grund dafür sind anhaltende Bauarbeiten an der Auf- und Abfahrt Königs Wusterhausen in Fahrtrichtung Dreieck Spreeau (A12).

Viele Hundert Autofahrer müssen seit der Sperrung täglich einen Umweg nehmen und viel Geduld aufbringen. Das gilt auch für Kunden und Mitarbeitende des A10 Center Wildau, das direkt an der Anschlussstelle liegt.

Sperrung an A10 bei Königs Wusterhausen – Stau auf Umfahrung

Wer von Wildau aus in Richtung Frankfurt (Oder) auf die Autobahn A10 möchte, muss die Umfahrung über die Anschlussstelle Niederlehme in Kauf nehmen. Der Weg dorthin ist jedoch durch die hohe Frequenz beschwerlich. Bereits ab der Bergstraße in Wildau steht man über den Kreisverkehr in der Richard-Sorge-Straße und der Ampelkreuzung zur Umgehungsstraße, die parallel zur A10 verläuft, zu den Stoßzeiten gut und gerne 45 Minuten im Stau.

Sperrung: Die Autobahn-Anschlussstelle Königs Wusterhausen am A10 Center Wildau ist wegen Bauarbeiten schön länger gesperrt.

Sperrung an der A10: Die Autobahn-Anschlussstelle Königs Wusterhausen am A10 Center Wildau ist wegen Bauarbeiten schön länger gesperrt.

Christian Heinig

Auch auf der Umfahrung über das Schönefelder Kreuz am Anschluss Waltersdorf über die A117 ist das Vorankommen schwierig. Hier geht es für so manchen Pendler auf der B179, die in diesem Fall Königs Wusterhausen und den Schönefelder Ortsteil Waltersdorf verbindet, im Stau. Gerade in den Hauptverkehrszeiten ist das für viele in der Region ein Ärgernis, das täglich viel Zeit kostet.

Wissen Sie, wofür das Wort STAU steht?

Ein Mythos besagt, dass das Wort „Stau“ eine Zusammensetzung aus den Wörtern „stehende Autos“ ist. Allerdings ist die Wortschöpfung schon viel älter als das Auto selbst.

Der Duden erklärt, dass das Wort „Stau“ aus dem Verb „stauen“ entstanden ist. Dieses Verb leitet sich wiederum vom mittelniederdeutschen Wort „stouwen“ ab, was „zum Stehen bringen“ bedeutet. Dabei wird etwas Fließendes, wie Wasser, Blut oder der Straßenverkehr, zum Stillstand gebracht. Aus diesem Verb wurde dann das Substantiv „Stau“ gebildet.

Offiziell bezeichnet man den zum Stillstand gekommenen Verkehrsfluss als „Verkehrsstau“. „Stau“ ist lediglich die umgangssprachliche Kurzform davon.

Ab Mitte Oktober haben Sie in Wildau wieder freie Fahrt

Dem Staugeschehen rund um die A10 am südlichen Berliner Ring soll jedoch schon bald das langersehnte Ende gesetzt sein. Auf MOZ.de-Anfrage teilt die Autobahn GmbH des Bundes mit, dass die Anschlussstelle Königs Wusterhausen (Süd) voraussichtlich am 11. Oktober wieder für den Verkehr freigegeben wird. Auf der Autobahn selbst wird hingegen noch eine Weile mit Einschränkungen zu rechnen sein.

Bauarbeiten auf der A10 sollen am Nikolaustag enden

Die Fahrbahnerhaltungsarbeiten zwischen den Anschlüssen Niederlehme und Rangsdorf, die aktuell in beide Fahrtrichtungen verlaufen, dauern nach wie vor an, sollen aber laut Autobahn GmbH ebenfalls am 11. Oktober abgeschlossen sein.

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