Bahn RE1 in Erkner: Sperrung in Berlin-Köpenick, das sind die Folgen für Bahnfahrer

Baustelle Köpenick: Der Bahnhof soll bis Ende 2027 zum Regionalbahnhof umgebaut werden. Daher wird der RE1 zwischen Erkner und Berlin unterbrochen. Auch Tesla ist betroffen. Fährt die S-Bahn?
Christian Heinig- Bauarbeiten am Bahnhof Köpenick führen 2026 zu Sperrungen beim RE1 zwischen Berlin und Erkner.
- Vom 30. Januar bis 27. Februar 2026 wird der Abschnitt Ostbahnhof-Erkner unterbrochen.
- Grund ist der Einschub einer neuen Fernbahnbrücke über der Hämmerlingstraße in Köpenick.
- S-Bahn-Linie S3 bleibt nutzbar, Busse könnten nachts während der Sperrung eingesetzt werden.
- Weitere Sperrungen sind für Sommer 2026 und die Strecke Erkner-Fürstenwalde angekündigt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bahnfahrende aus der Region Oder-Spree haben bereits direkt zu Jahresbeginn 2026 mit Einschränkungen beim RE1 zu kämpfen. Gleich mehrfach wird die viel frequentierte Linie, die Frankfurt (Oder) mit Berlin verbindet, unterbrochen.
Am zurückliegenden Wochenende galt dies erneut für den Abschnitt zwischen Erkner und Fürstenwalde. Statt Züge fuhren Busse – genau wie auch über das kommende Wochenende (24./25.1.).
Doch allein dabei bleibt es, nicht. Eine weitere Sperrung entlang der Strecke kündigt sich ebenfalls an: im Bereich Köpenick. Hier wird der Bahnhof bekanntlich bis 2028 zum Regionalbahnhof umgebaut.
RE1 von Erkner nach Berlin unterbrochen: Wann es genau losgeht
Inzwischen hat die Deutsche Bahn weitere Einzelheiten zur Strecken-Sperrung bekannt gegeben. Demnach wird der Fern- und Regionalverkehr von Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 27. Februar, 22 Uhr, unterbrochen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Ostbahnhof und Erkner.
Grund für die Sperrung ist der Einschub der neuen Fernbahnbrücke über der Hämmerlingstraße. Damit verbunden sind nach Angaben des Bezirksamtes Treptow-Köpenick auch Einschränkungen im Straßenverkehr und für Anwohner. So werde die Hämmerlingstraße unterhalb der Bahnstrecke für alle Verkehrsteilnehmenden vollständig gesperrt. Die Sperrung gelte vom 26. Januar bis 6. März. Eine Umleitung werde ausgeschildert, heißt es.
Fahrgäste des RE1 müssen sich im Zuge der Streckensperrung wiederum auf längere Fahrzeiten einstellen. Offen ist noch, wie die Züge des RE1 während der Unterbrechung genau rollen. Noch gibt es dazu von der Odeg, die den RE1 betreibt, keine konkreten Angabe.
Kein RE1 ab Erkner: S-Bahn fährt, auch Busse?
Gerechnet wird unter anderem damit, dass der RE1 während der Sperrung zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) pendelt. Betroffen von der Streckensperrung ist auch das Tesla-Shuttle, das neuerdings dreimal täglich von Berlin-Ostbahnhof startet.
Die gute Nachricht ist: Die S-Bahn der Linie S3, die zwischen Erkner und Berlin verkehrt, soll von der Unterbrechung nicht betroffen sein, hieß es bislang. Sie dürfte allerdings erheblich voller werden als sonst.
Möglich ist, dass die Odeg in den Nachtzeiten, wenn die S-Bahn planmäßig pausiert, zusätzlich Busse zwischen Erkner und Berlin einsetzt.
Fest steht bereits: Im Sommer 2026 soll es im Bereich Köpenick eine weitere Sperrung geben. Gleiches gilt für den Abschnitt Erkner bis Fürstenwalde, wo die DB Infra GO den neuen Bahnhof Fangschleuse bei Tesla baut. Die Folgen in beiden Fällen: Massive Ausfälle beim RE1.

