Bahn RE1: Tesla-Bahnhof Fangschleuse – endet Sperrung ab Erkner jetzt?

Neuer Tesla-Bahnhof Fangschleuse: Der Einschub des Personentunnels hat eine Streckensperrung nötig gemacht. Betroffen ist der RE1 zwischen Erkner und Fürstenwalde.
Deutsche Bahn- Bau des Tesla-Bahnhofs Fangschleuse unterbricht RE1 zwischen Erkner und Fürstenwalde bis 25. Juli.
- Sperrung endet planmäßig, Bahn bestätigt Wiederaufnahme des Zugverkehrs ab Freitagnacht.
- Grund: Einschub eines Personentunnels, Stahlbetonrahmen wurde unter Bahngleise verschoben.
- Tesla-Shuttle „Gigatrain“ ebenfalls betroffen, weitere Sperrungen bis 2026 geplant.
- Neuer Bahnhof Fangschleuse soll im August 2026 in Betrieb gehen, Standort besser erschließen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit mehr als zwei Wochen müssen Bahn-Pendler im Osten von Brandenburg zwischen Erkner und Fürstenwalde auf Busse umsteigen. Der RE1 fährt nicht. Hauptgrund für die Streckensperrung sind Bauarbeiten der Deutschen Bahn im Bereich Fangschleuse. Hier entsteht direkt nördlich der Gigafactory von Tesla in Grünheide ein neuer Personen- und Güterbahnhof.
Der Ausfall des Zugverkehrs ist von der Odeg, die den RE1 betreibt, regulär bis 25. Juli, 23 Uhr, angekündigt worden. Und die gute Nachricht für alle Reisenden ist: Dabei bleibt es wohl.
Dies haben sowohl Odeg als auch die Deutsche Bahn bestätigt. „Die Arbeiten im Bereich Fangschleuse laufen nach Plan. Die Streckensperrung endet am 25.7.“, sagte ein Bahn-Sprecher auf Nachfrage. Bedeutet: Ab Freitagnacht sollten die Züge zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) wieder rollen.
Weitere Sperrung beim RE1 wegen Bahnhof Fangschleuse
Wegen des Bahnhof-Neubaus (er wird um 2 Kilometer näher an die Fabrik verschoben) gab es schon in der Vergangenheit kurzfristige Sperrungen auf der Strecke. Dass es diesmal gleich drei Wochen sind, liegt vor allem am Einschub des ersten Blocks des neuen Personentunnels unter die Bahngleise. Dazu wurde der vorgefertigte Stahlbetonrahmen, der bereits neben den Gleisen stand, auf einer sogenannten Verschubbahn in Endlage geschoben, sagte ein Bahnsprecher. Für den Einschub wurde ein Teil der Gleisanlage kurzzeitig gekappt und nach dem Einschub wieder miteinander verbunden.
Betroffen von der aktuellen Streckensperrung ist nicht nur der RE1, sondern auch das Tesla-Shuttle „Gigatrain“, das zwischen Erkner und der Fabrik verkehrt. Und die schlechte Nachricht für alle Fahrgäste ist: Es wird nicht die letzte Sperrung gewesen sein.
Die Arbeiten dauern noch mehr als ein Jahr an und sind mit weiteren Streckenunterbrechungen verbunden. Nicht mehr 2025, aber im kommenden Jahr. Unter anderem im Juli 2026, heißt es seitens der Bahn. Im August 2026 soll der neue Bahnhof Fangschleuse bei Tesla dann in Betrieb gehen. Damit soll laut DB der Industriestandort Freienbrink besser erschlossen werden.

