Brand in Gosen-Neu Zittau: Mann stirbt bei Dachstuhlbrand, Feuerwehmann verletzt

Einsatzkräfte unter Atemschutz konnten den Bewohner aus einer brennenden Wohnung in Gosen-Neu Zittau holen. Jetzt steht fest: Das Brandopfer ist tot.
Dennis Lloyd Brätsch- In Gosen-Neu Zittau brannte am Freitagabend eine Wohnung – ein Bewohner wurde gerettet.
- Die Feuerwehr holte die Person unter Atemschutz heraus und übergab sie dem Rettungsdienst.
- Ein Feuerwehrmann wurde im Einsatz leicht verletzt und kam ins Krankenhaus.
- Die L30 war wegen der Löscharbeiten in Neu Zittau bis 20 Uhr vollständig gesperrt.
- Ursache des Feuers ist laut Einsatzleitung noch unklar; der Brand wurde rasch unter Kontrolle gebracht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Gosen-Neu Zittau (Landkreis Oder-Spree) sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Freitagabend (27. März) zum Brand eines Dachstuhls in der Spreebordstraße ausgerückt. Eine Person musste von den Brandbekämpfern gerettet werden, ein Feuerwehrmann wurde verletzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, ist der zunächst aus dem Haus gerettete Mann trotz Reanimationsmaßnahmen am Einsatzort gestorben. Bisher, so heißt es, konnte das Brandopfer noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden. Die Ermittlungen zur Person, Brandursache und Schadenshöhne dauern an. Die Wohnung sei nicht mehr bewohnbar.
Nach Angaben eines Einsatzleiters wurden die Rettungskräfte gegen 18.15 Uhr unter dem Stichwort „Brand Gebäude Groß“ in die Spreebordstraße alarmiert. In einer Wohnung war es demnach zu einem Entstehungsbrand gekommen, der mit einer erheblichen Rauchentwicklung einherging.
Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung. Einsatzkräfte unter Atemschutz gingen umgehend zur Menschenrettung vor und konnten den Bewohner kurze Zeit später aus dem Gebäude bringen. Wie nun mitgeteilt wurde, überlebte er nicht.

Neu Zittau hat die Feuerwehr einen Mann aus einer brennenden Wohnung gerettet. Doch kam jede Hilfe zu spät.
Dennis Lloyd BrätschWährend der Löscharbeiten wurde auch ein Feuerwehrmann verletzt. Nach Angaben der Einsatzleitung zog sich der Brandbekämpfer die Verletzungen im Einsatz zu. Er wurde als leicht verletzt eingestuft und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Einsatz der zahlreichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Gosen, Neu Zittau und Erkner, sowie ein Großaufgebot an Rettungswagen und auch eines Rettungshubschraubers sorgten bei Anwohnern für Aufsehen. Die Einsatzkräfte konnten den Brand zügig unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung verhindern. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Aufgrund der Löscharbeiten war die Landesstraße L30 in Neu Zittau bis 20 Uhr vollständig gesperrt.