Brand in Senzig: Zwei Häuser brennen in der Nacht – Brandstiftung der Grund?

Meterhoch loderten die Flammen in Senzig beim Eintreffen der Feuerwehr. Die Bewohner des Hauses waren zu dem Zeitpunkt glücklicherweise nicht anwesend.
Jana ScholzUm 0.45 Uhr in der Nacht zum 11. September wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand einer Gartenlaube nach Senzig, einen Ortsteil der Stadt Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald), gerufen. Die Leitstelle Lausitz alarmierte daraufhin mehrere Wehren in und um Königs Wusterhausen. Schon beim Eintreffen an der Unglücksstelle mussten die etwa 50 Kameraden feststellen, dass es sich um zwei zu Wohnraum ausgebaute Gartenlauben handelte, die in voller Ausdehnung brannten.
Königs Wusterhausens Stadtbrandmeister Lars Hengelhaupt koordinierte den Einsatz vor Ort und sagte: „Als wir eintrafen, standen zwei Wohnhäuser in Vollbrand, die nun nicht mehr bewohnbar sind.“ Da beide Häuser nur etwa 50 Meter voneinander entfernt standen, könne von eventueller Brandstiftung ausgegangen werden.
Wie es zu dem verheerenden Brand gekommen ist, der allem Anschein nach gleich zwei Familien einen unbewohnbaren Ort beschert, ist zur Stunde noch vollkommen unklar. Die Polizeidirektion Süd in Cottbus teilte mit, dass die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet hätte. Auch seien seit dem Vormittag Kriminaltechniker am Ort des Geschehens, um Spuren zu sichern.
Das Feuer war gegen 4.30 Uhr in der Früh gelöscht. Die Polizei geht in einer ersten Schätzung von einer Schadenshöhe um 100.000 Euro aus. „Zum Glück war zu der Zeit als das Feuer ausbrach, niemand zu Hause, sodass es bei diesem Brand keine Verletzten gab“, fügt Stadtbrandmeister Hengelhaupt hinzu.
