In seinem Ostergruß hat Erkners Bürgermeister Henryk Pilz angesichts steigender Corona-Infektionszahlen an die Menschen appelliert, diszipliniert zu bleiben. „Auch und besonders jetzt zu den Osterfeiertagen bitte ich alle Bewohner unserer Stadt, sich auch weiterhin an die vorgegebenen Einschränkungen der Eindämmungsverordnung zu halten“, so Pilz.

Nur gemeinsam durch die Pandemie

Eine Verordnung allein könne „uns nicht schützen“, sagte Pilz. „Nur, wenn wir persönlich Mitwirken, kann es gelingen, gemeinsam unbeschadet durch die Pandemie zu kommen.“
Eine Rückkehr zur Normalität sei auch in diesem Jahr noch nicht in Sicht, so der Rathaus-Chef. Die Einschränkungen hätten auch einige an ihre wirtschaftlichen Grenzen geführt. „In vielen Bereichen der Arbeitswelt hat sich das Arbeiten im Home-Office zum neuen Standard etabliert, persönliche Begegnungen gehören zur Ausnahme und selbst unsere Kinder sind im Kita-, Lern- und Freizeitbereich massiv betroffen“, so Pilz.

Rathauschef strahlt Zuversicht aus

Der Bürgermeister blickt nach eigener Aussage dennoch mit Zuversicht auf die kommenden Wochen. Was ihm Hoffnung macht, ist die erweiterte Impfstrategie des Landes Brandenburg, die für Anfang April geplant ist. Angedacht ist dann unter anderem das Impfen durch die Hausärzte vor Ort.
Bislang können sich Bewohner von Erkner nur in Impfzentren gegen das Coronavirus impfen lassen – und müssen dabei zum Teil weite Wege zurücklegen, etwa nach Schönefeld und Eberswalde. Ein eigenes Impfzentrum gibt es in der Stadt nicht. Geplant ist eine Impfstelle. Diese lässt allerdings weiterhin auf sich warten.
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