DDR-Geschichte
: Schwere Bunkertore in Gosen öffnen sich wieder

Der Bunker befindet sich weitestgehend in einem Originalzustand, allerdings ohne die Technik. Besucher sollen sich unbedingt anmelden.
Von
MOZ
Gosen
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Geschichte plastisch vermittelt: Blick in den Hauptflur des Gosener Bunkers.

Bunkerarchiv

Der Schutzbau wurde von 1981 bis 84 für die Spitze der DDR-Auslandsspionage um ihren Chef Markus Wolf gebaut. 2019 öffnete hier die Dokumentationsstätte. Ihr museumspädagogischer Schwerpunkt ist die DDR-Spionagetätigkeit im Umfeld geheimer westdeutscher Regierungsbunker. Der Bunker befindet sich fast noch im Originalzustand, dennoch ist er technisch weitestgehend entkernt. "Diese Verbindung aus wissenschaftlicher Aufarbeitung in Archiven des Bundes und deren inhaltliche Vermittlung am historischen Ort ist bundesweit einmalig“, schreibt der Betreiber.

Info: Führungen „Geschichte“ und „Technik“ am 22., 23., 24. Mai. Besuch in Kleinstgruppen nur mit Anmeldung online, www.bunker-gosen.de

Im Originalzustand befindet sich z.B. die Ausweichführungsstelle der Bezirksverwaltung (AFüst BV) in Leipzig.