Am Ufer der Spree nahe der L30 bei Gosen-Neu Zittau ist am Donnerstagnachmittag (20. Mai) ein Feuer ausgebrochen. Gebrannt haben nach Angaben der Feuerwehr 150 Quadratmeter Grünfläche und ein großer Haufen an Holzabfällen. Es soll zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sein. „Durch den Wind sind die Löscharbeiten nicht ganz einfach“, sagte Mathias Hey, Ortswehrführer von Neu Zittau.

30 Feuerwehr-Kräfte vor Ort

Der Alarm ging gegen 14 Uhr ein. Zunächst wurde die Feuerwehr Erkner informiert. Als klar war, dass der Brand im Bereich Neu Zittau ist, ging auch bei der dortigen Feuerwehr ein Alarm ein, genau wie in Gosen. Insgesamt waren 30 Feuerwehr-Kräfte im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten gegen 16.30 Uhr noch an. „Es ist aber alles unter Kontrolle“, so Hey.

Löschwasser kommt aus der Spree

Als praktisch erwies sich: Das Wasser zum Löschen der brennenden Holzklötze konnte die Feuerwehr mit einer Pumpe direkt aus der Spree holen. „Das bot sich an“, sagte Hey.
Auf der L30 kam es durch den Rauch zeitweise zu Sichtbehinderungen. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Im Moment gilt im Landkreis Oder-Spree die Waldbrandstufe 1.