Feuerwerk auf A10 entdeckt: Zoll findet halbe Tonne Pyrotechnik auf Autobahn

Der Zoll in Potsdam hat am Dreieck Spreeau auf der Autobahn A10 (zur A12) mehr als eine halbe Tonne Pyrotechnik sichergestellt.
-/Zoll Potsdam/dpa- Zoll sichert 520 kg illegales Feuerwerk auf der A10 bei Dreieck Spreeau.
- Fahrer aus Frankreich kaufte Kategorie-3-Pyrotechnik in Polen für Hochzeit.
- Ohne Berechtigung illegal eingeführt, Sicherheitsleistung von 500 Euro fällig.
- Verstoß gegen Sprengstoffgesetz, Steuerstrafverfahren eingeleitet.
- Kategorie-3-Feuerwerk darf nur mit spezieller Erlaubnis importiert werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Zoll hat auf der Autobahn 10 am Dreieck Spreeau (Oder-Spree-Kreis) mehr als eine halbe Tonne Pyrotechnik in einem Fahrzeug entdeckt. Die mindestens 34 Kartons mit illegalem Feuerwerk habe er für eine Hochzeitfeier gekauft, gab der Fahrer des kontrollierten Transporters aus Frankreich laut Mitteilung des Zolls an.
Die Pyrotechnik war bereits am 11. Juni bei einer Kontrolle aufgefunden worden. Das Fahrzeug mit zwei Insassen war zuerst von den Beamten auf den Parkplatz Uckleysee geleitet worden, dort stießen die Beamten dann auf den explosiven Fund.
Explosionsgefährliche Stoffe: Zoll schaltet Landespolizei Brandenburg ein
Der Mann hatte die rund 520 Kilo Feuerwerkskörper der Kategorie 3 in Polen gekauft, aber keine Berechtigung zum Umgang mit den explosiven Stoffen.
Wegen ihrer Gefährdungseinstufung darf Pyrotechnik dieser Kategorie laut Hauptzollamt Potsdam nur mit einer Erlaubnis eingeführt werden. „Feuerwerk der Kategorie F3, wie sie meine Einsatzkräfte in diesem Fall feststellten, haben eine deutlich höhere Sprengkraft als herkömmliche Feuerwerke, daher geht hiervon eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Sicherheit aus - insbesondere, wenn es unsachgemäß transportiert oder von Laien verwendet wird“, betonte der Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege, Torsten Biehl.
Gegen den 33-jährigen Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren in Verbindung mit einem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Er musste zudem eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro zahlen. Der Zoll stellte die Feuerwerkskörper ein.
Um die explosionsgefährlichen Stoffe fachgerecht transportieren zu können, haben die Zöllner die Landespolizei Brandenburg um Unterstützung gebeten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

