Fußball: Drei Punkte im ersten Randberliner Derby

Gleich schlägt’s ein: Karam AL Maliji (links) zirkelt den indirekten Freistoß an der Frankonia-Mauer vorbei zum 1:0 für den FV Erkner ins Wernsdorfer Tor.
Andreas HoffmannIn der vergangenen Saison hatten die Erkneraner das Heimspiel gegen die Frankonia 1:2 verloren, insofern durfte der neue Trainer Ronald Mersetzky mit dem Ergebnis zufrieden sein. Er war es aber angesichts der personellen Lage — neun Spieler (!) fehlten, vier waren angeschlagen — auch mit der Leistung der verbliebenen Truppe. „Ich glaube, wir waren durch starke Testspielgegner und zuletzt im Pokal gegen den SV Babelsberg stärker gefordert als die Wernsdorfer, die nur gegen den Langener SV aus der Landesklasse West ranmussten, und von der Spielfitness her schon einen Schritt weiter.“
Jene umstrittene Szene mit dem vermeintlichen Rückpass von Peter Prescott auf Frankonia–Keeper Arthur Kammler, dem die Führung entsprang, vermochte Mersetzky nicht zu kommentieren. „Ich hab`s nicht gesehen. Aber wenn der Schiedsrichter pfeift?“
Der Youngster als Vorbereiter
Das 2:0 bereitete der eingewechselte Youngster Leon Alfer mit einem schönen Pass in die Schnittstelle auf Szczegula vor, der den Ball über Kammler ins lange Eck lupfte. Am 2. Saisonspieltag steht gleich das zweite Randberliner Derby an: Am Sonnabend müssen die Erkneraner zu Germania Schöneiche.