Fußball: Gerechte Punkteteilung mit der letzten Aktion

Tor in der Nachspielzeit: der 24-jährige Eric Stasch
SV WoltersdorfDie Woltersdorfer hatten spielerisch leichte Vorteile, der Gastgeber setzte vor allem auf Konter, war mit diesen aber stets gefährlich. „Wir hatten Probleme, das zu verteidigen“, registrierte SVW-Coach Berg.
Und so lagen auch die besseren Chancen auf Bruchmühler Seiten, aber Riccardo Großmann und Mario Lammeck verpassten zwei klare Möglichkeiten.
Ein ähnliches Bild in der zweiten Halbzeit, die Partie schien auf ein 0:0 hinauszulaufen, als Steve Kautza der SGB den Führungstreffer ermöglichte: Nach einer Flanke von Lars Görtchen und der Verlängerung durchRobert Reichelt unterlief derWoltersdorfer Schlussmann den Ball, den er eigentlich sicher zu haben glaubte und Tobias Kühnel musste die Kugel nur noch ins leere Tor schieben (74.).
Die 90. Minute war bereits vorüber, als die Gäste einen letzten, fast schon verzweifelten Angriff starteten. Den daraus resultierenden Distanzschuss konnte Jeremy Großmann im Tor der Bruchmühler noch an den Pfosten lenken, aber der 24-jährige Stasch war zu Stelle und staubte ab. „So sind wir beide mit einem Punkt aus der Nummer rausgekommen“, bilanzierten Ulbrich und Berg unisono.
Kleine Kuriosität am Rande: Viermal hat die SG Bruchmühle in dieser Saison unentschieden gespielt – viermal hieß es 1:1. Für die Gäste war es derweil das erste Remis überhaupt, auswärts stehen dazu je vier Siege und vier Niederlagen zu Buche. Am Sonnabend erwarten die Randberliner in den heimischen Fuchsbergen Aufsteiger Eintracht Peitz.