Wie ausgewechselt
Die Einheimischen kamen nach der Pause aber voll motiviert aus der Kabine. Auch wenn weiter nicht alles klappte, waren zumindest Einstellung und Körpersprache auf einen Heimsieg ausgerichtet. Die Hausherren drängten vor allem mit langen Bällen und über die Außen in Richtung Gubener Tor. Die beste Gelegenheit bot sich dem eingewechselten Wyllames Gomes dos Santos, der einschussbereit im letzten Moment noch geblockt wurde (80.). Die Germania hätte sich aber auch nicht über einen Rückstand beschweren können, denn die Gäste waren immer wieder durch Konter gefährlich. So wie zweimal aussichtsreich durch Tobias Noack, der aber erst freistehend aus elf Metern vorbei schob und wenig später an Torhüter Chris Küter scheiterte.
Die letzte Gastgeber-Chance zum Lucky Punch vergab Resad Demann in der letzten Aktion des Spiels, als er nach einer Ecke den Ball aus sechs Metern knapp über den Querbalken köpfte. "Wir wollten unbedingt gewinnen. Den Willen dazu hat die Mannschaft aber leider erst in den zweiten45 Minuten gezeigt", sagte Germania-Trainer René Kanow. "Zudem hat der Platz leider kein ordentliches Spiel zugelassen, aber so ist es nun mal kurz nach dem Winter. Mich freut, dass hinten endlich mal wieder die Null stand. Die klareren Chancenhatten tatsächlich die Gubener, deshalb ist die Punkteteilung für uns okay."
Germania Schöneiche: Chris Küter – FelixWiedenhöft (60. Christoph Engel), Resad Demann, Tim Rakete, David Karlsch – Holger Laube – Kevin Kühnel, Johannes Südbeck (71. Wyllames dos Santos Gomes), Paul Mitscherlich, Lars Dingeldey (90. Christopher Schmidt) – Denis Teterea
Schiedsrichter: Sebastian Werner (Herzberg) – Zuschauer: 30