Fußball: Heimschwäche des FV Erkner hält an

Verletzt: Simon Pille musste ins Krankenhaus gebracht werden. Rechts der Wernsdorfer Johannes-Torsten Schmauder.
Andreas HoffmannVon den neun Spielen im Erich-Ring-Stadion am Dämeritzsee seit Anfang November haben die Randberliner nur eines – 5:0 gegen das abgeschlagene Schlusslicht Blau-Weiß Vetschau – gewinnen können. Hinzu kamen drei Unentschieden.
Der Sieg der Gäste aus Wernsdorf am Freitagabend ging durchaus in Ordnung. Die Frankonia hatte schon in der ersten Hälfte gute Möglichkeiten, FVE-Keeper Marvin Drechsler bewahrte seine Mannschaft aber vor einem Rückstand. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte Gordan Griebsch dann aber doch für die Gästeführung. Und es war ein sehenswerter Treffer des ehemaligen Fürstenwalder Oberliga- und Regionalliga-Akteurs, der sich um Alexander Huth herumwand und ins lange Eck traf.
Die Erkneraner mühten sich zwar, ihre Chancen resultierten aber oft aus Fehlern des Gegners. So auch durch Robert Sczcegula nach einem Fauxpas von Frankonia-Torhüter Arthur Kammler, aber Martin Buske schlug den Ball noch von der Linie. Auf der anderen Seite traf Max Milz nach einem Konter, den er selbst eingeleitet hatte, auf Pass von Griebsch am langen Pfosten zum 2:0.
In der Schlussphase wurde es hektisch: Buske sah nach einem harten Foul an Simon Pille die Gelb/Rote Karte, der 23-jährige Erkneraner Offensivakteur musste mit einem möglicherweise gebrochenen Schlüsselbein ins Krankenhaus gebracht werden. Da der FVE schon dreimal gewechselt hatte, ging es aber numerisch ausgeglichen weiter.Szczegula gelang tatsächlich noch der Anschluss, für einen Punkt reichte es indes nicht mehr.
Neu-Trainer Sven Paprotny ist wahrscheinlich ganz froh, dass von den ausstehenden sechs Saisonspielen der Erkneraner nur noch zwei daheim stattfinden. Am Sonnabend geht es aber erst einmal zur SG Großziethen.