GDL-Streik und S-Bahn
: So fahren S3 ab Erkner und S5 ab Strausberg ab 10. Januar

UPDATE Der erneute GDL-Streik ab 10. Januar hat massive Auswirkungen auf die Berliner S-Bahn. Es wird ein Notfahrplan angestrebt – auch für die S3 ab Erkner und S5 ab Strausberg. Was Fahrgäste wissen müssen.
Von
Christian Heinig
Erkner/Strausberg
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„S-Bahn vom GDL-Streik betroffen“: Die gilt auch für die Linien S3 ab Erkner und S5 ab Strausberg. Aber es gibt einen Notfahrplan.

Soeren Stache/dpa

Stressige Tage kommen auf Pendler in Berlin und Brandenburg zu. Wegen des erneuten GDL-Streiks, der für Mittwochmorgen (10. Januar) um 2 Uhr bis Freitag (12. Januar) um 18 Uhr angekündigt wurde, müssen sie sich auf massive Einschränkungen einstellen. Neben Fern- und Regionalverkehr ist auch die S-Bahn betroffen.

Die Bahn-Tochter hat reagiert und will wie schon beim Streik Mitte Dezember einen Notfahrplan anbieten. Dieser soll bis Streikende gelten und umfasst laut Mitteilung mehrere Linien, darunter auch die S3 ab Erkner und die S5 ab Strausberg.

Notfahrplan: S3 und S5 sollen alle 20 Minuten fahren

Bei der S3 ab Erkner strebt die S-Bahn demnach einen 20-Minuten-Takt an, das gleiche gilt für die S5 ab Strausberg. Endstation ist jeweils in Ostbahnhof. Ab etwa 21 Uhr sollen beide Linien dann im 40-Minuten-Takt bedient werden.

Laut Mitteilung sollen Fahrgäste darauf achten, dass es bereits einige Stunden vor Streikbeginn zu Einschränkungen im S-Bahnverkehr kommen könne, „da Züge kontrolliert abgestellt werden“. Mit Streikbeginn am Mittwoch (10.01.) ab 2 Uhr erwarte man massive Beeinträchtigungen. Reisende und Pendler werden gebeten, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Die BVG ist vom Streik nicht betroffen, heißt es.

Einen 20-Minuten-Takt will die S-Bahn auch auf den Linien S46 (Königs Wusterhausen–Schöneberg) und S9 (Friedrichstraße–Schöneweide–Flughafen BER) anbieten.

So fahren RE1 und RB26

Mit Ausfällen und Einschränkungen ist während des Streiks neben der S-Bahn auch im Fern- und Regionalverkehr zu rechnen. Mit Ausnahme der Odeg, die sich nicht beteiligt. Pendler, die den RE1 zwischen Berlin, Erkner, Fürstenwalde und Frankfurt (Oder) nutzen, haben demnach Glück. Es könne aber zu Einschränkungen im Betriebsablauf kommen, heißt es. Der Grund: Die Odeg nutzt für den RE1 die Infrastruktur der Bahn. Eine Garantie, dass alle Züge fahren, gibt es folglich nicht.

Ähnlich ist es bei der NEB, die unter anderem den RB26 über Strausberg betreibt. „Das Personal der NEB ist nicht an dem Streik beteiligt“, heißt es hier. Dennoch seien Einschränkungen auf den Linien möglich. Wie bei S-Bahn und Odeg solle man vor Fahrtantritt die Verbindung prüfen.

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