Gewalt am Bahnhof Erkner
: Mann wird bei Angriff verletzt – Täter festgenommen

Erneut kam es im Bereich des Bahnhofs Erkner zu einem gewalttätigen Zwischenfall. Ein Mann wurde verletzt und flüchtete blutüberströmt in eine Tankstelle.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Erkner
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Unfall in Fürstenwalde: Ein 56-Jähriger krachte mit seinem Auto in Streifenwagen der Polizei und flüchtete.

Gewalt am Bahnhof Erkner: Ein Mann ist von zwei weiteren Männern angegriffen und dabei verletzt worden. (Symbolbild)

Dennis Lloyd Brätsch
  • Angriff am Bahnhof Erkner: Ein 38-jähriger Mann wurde verletzt.
  • Zwei Täter (25, 47) mit Alkohol im Blut festgenommen.
  • Das Opfer floh blutend in eine Tankstelle und wurde in einem Berliner Krankenhaus behandelt.
  • Hintergrund: Streit beim Angeln an der Spree eskalierte.
  • Täter bekannt für Eigentums- und Betrugsdelikte; Haftbefehl erlassen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

An einem bei Anglern beliebten Spot in der Nähe des Bahnhofs Erkner ist es am Dienstagabend (8. April) zu einem gewalttätigen Zwischenfall gekommen. Ein Mann wurde von zwei anderen Personen angegriffen und verletzt. Der Angriff endete nach Angaben der Polizei erst, als sich das Opfer blutüberströmt in eine Tankstelle retten konnte.

Die drei Männer sollen zuvor gegen 19.50 Uhr beim Angeln am Flakenfließ in Streit geraten sein, der offenbar derart eskalierte, dass zwei von ihnen auf den 38-jährigen Angler einschlugen und eintraten. Selbst, als dieser bereits am Boden lag, ließen die Täter nicht von ihm ab.

Opfer flüchtet blutend in nahe gelegene Tankstelle

Erst als der 38-jährige Ukrainer die Flucht ergriff und in einer nahegelegenen Tankstelle Schutz suchte, ließen die mutmaßlichen Angreifer von ihm ab. Der Mann soll durch den Angriff stark blutende Verletzungen erlitten haben, die zunächst durch Rettungskräfte und später in einem Berliner Krankenhaus versorgt werden mussten.

„Bei der Nahbereichsfahndung konnten die mutmaßlich Tatverdächtigen noch am Ort der Auseinandersetzung ausgemacht werden. Die 25 und 47 Jahre alten Herren hatten Atemalkoholwerte von 1,99 bzw. 2,3 Promille aufzuweisen“, teilte die Polizeidirektion Ost am Mittwochnachmittag mit. An den Händen und der Kleidung der beiden Tatverdächtigen habe sich Blut des Opfers befunden.

Wie die anschließenden Ermittlungen ergaben, soll es sich bei den Tatverdächtigen um einen 25-jährigen Ukrainer und einen 47-jährigen Polen handeln. Beide sind der Justiz bekannt. Sie wurden mit Haftbefehl gesucht. Den Männern werden nach Polizeiangaben Eigentums- und Betrugsdelikte vorgeworfen, für die sie sich nun verantworten sollen.