Eine neue Landesstraße südlich der Bahntrasse, Flächen für einen Pendlerparkplatz und einen neuen Bahnhalt näher am Tesla-Betriebsgelände sowie eine Über- oder Unterführung der Gleise für die L23 – das sind einige der Punkte, die der veränderte Bebaungsplan Nr. 13 „Freienbrink-Nord“ beinhaltet. Er ist eines der Themen, die am Donnerstag, ab 18.30 Uhr, bei der Hauptausschusssitzung der Grünheider Gemeindevertreter in Hangelsberg beraten werden sollen. Während der Auslegung, die am 2. November zu Ende gegangen war, sind laut Bauamtsmitarbeiter Ulf Dymke rund 80 Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit eingegangen. Sie gilt es nun genauso abzuwägen, wie die der Träger öffentlicher Belange, also der am Verfahren beteiligten Behörden.

Nur 50 Gäste in der Müggelspreehalle Hangelsberg zugelassen

Aufgrund des erwartet großen Interesses und unter Beachtung der durch die Corona-Pandemie gebotenen Regeln wurde als Sitzungsort die Müggelspreehalle in Hangelsberg gewählt. 50 Gäste werden der Versammlung beiwohnen können. Sie hatten bis Montag die Gelegenheit, sich dafür anzumelden.

Wünsche für alle Ortsteile von Grünheide zusammengestellt

Auch weitere Tagesordnungspunkte haben mit dem Tesla-Projekt zu tun. So soll zum Beispiel über die Zusammenfassung der Entwicklungsziele der Grünheider Ortsteile und der Fraktionen der Gemeindevertretung beraten werden. Alle hatten den die Gelegenheit genutzt, ihren Forderungskatalog abzugeben, die durch ein externes Büro in einer Vision für die Großgemeinde verarbeitet wurden. Die Fraktion Bürgerbündnis/FDP wiederum hat einen Antrag eingebracht den Bahnhof Fangschleuse – anders als im oben erwähnten B-Planverfahren empfohlen – an seinem Standort zu belassen und zu ertüchtigen. Außerdem geht es der Fraktion um die Errichtung einer Luftgütemessstation auf dem Löcknitzcampus, um die künftigen Einflüsse des Automobilherstellers auf die Luftqualität beobachten zu können.

Mehr zur Gigafactory von Tesla in Grünheide bei Berlin gibt es auf einer Themenseite.